Doch ein Regionalpark in Südbünden?
Nach dem «Nein» zum Parc Adula wurde über die Alternative eines Regionalparks Moesano diskutiert. Letzte Woche haben sich die Gemeinde Mesocco und Soazza vom Projekt zurückgezogen. Trotzdem ist die Hoffnung eines Regionalparks in Südbünden noch nicht komplett gestorben.
Nach dem «Nein» zum Parc Adula wurde über die Alternative eines Regionalparks Moesano diskutiert. Letzte Woche haben sich die Gemeinde Mesocco und Soazza vom Projekt zurückgezogen. Trotzdem ist die Hoffnung eines Regionalparks in Südbünden noch nicht komplett gestorben.
In einem kleinen Tal mit rund 800 Einwohnern könnte in Zukunft einen Regionalpark entstehen. Seit einigen Wochen analysiert eine Gruppe von Leuten die Möglichkeit eines Regionalparks im Calancatal. Das nachdem die Gemeinde Mesocco und Soazza sich vom Projekt eines Regionalparks Moesa zurückgezogen haben.
Dieser Schritt hat aber die Calanchini nicht eingeschüchtert. «Das ist für uns sogar einen Schub», betont Graziano Zanardi, Gemeindepräsident von Rossa. Mit einem Regionalpark, der sich nur auf das Calancatal konzentriert, könne die Identität des Tals noch besser unterstrichen werden.
Ein Regionalpark, zwei Varianten
Ob das ganze Calancatal oder nur einigen Gemeinden Teil des Projektes eines Regionalparks Calanca sein werden, ist noch nicht klar. «Momentan überprüfen wir zwei Möglichkeiten», erklärt Zanardi. In einer ersten Variante könnte der Park aus drei Gemeinden bestehen: aus Buseno, Calanca und Rossa. Alle drei Gemeinden sagten am 27. November 2016 «Ja» zum Parc Adula.
Die zweite Variante könnte alle fünf Gemeinden des Calancatals miteinbeziehen. Dabei würden auch die Gemeinden Castaneda und Santa Maria Teil des Parks sein. «In beiden Fällen würde die Mindestfläche eines Regionalparks erreicht», betont Zanardi. Die erste Variante hätte eine Fläche von rund 105 Quadratkilometern, die zweite von rund 140 Quadratkilometern.
Finanzielle Beteiligung der Gemeinden
Inzwischen finden die Gespräche mit den involvierten Gemeinden statt. «Als nächster Schritt soll die finanzielle Beteiligung der Gemeinden abgeklärt werden», sagt Zanardi. Ob die Idee eines Regionalparks Calanca konkreter wird, wird etwa per Ende Juni bekannt, sobald die Gespräche und Abklärungen über die Kosten abgeschlossen werden.
Hier könnt Ihr den Beitrag von RSO-Reporterin Annalisa de Vecchi nachhören:
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