Der Fussballtorhüter Eldin Jakupovic aus Bilten setzt seine Karriere fort
Hier findet ihr aktuelle Sportmeldungen aus dem Kanton Glarus.
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Im Oktober ist Eldin Jakupovic 40 Jahre alt geworden. Müde scheint der Biltner aber noch nicht zu sein, er hat einen Vertrag für ein weiteres Jahr als Fussballprofi unterschrieben. Der Torhüter spielt neu für den Chattanooga FC in der dritthöchsten amerikanischen Fussballliga. «Ich wusste, der Ruhestand ist nichts für mich. Hoffen wir auf eine erfolgreiche Saison», schreibt Jakupovic auf Instagram über sein Abenteuer in der Stadt im US-Bundesstaat Tennessee. Und weiter heisst es auf Instagram: «Mit der Erfahrung, welche ich in meiner bisherigen Karriere gemacht habe, freue ich mich sehr auf diese. Ich kann den Start kaum abwarten.»
Vor seinem Wechsel zum Chattanooga FC stand Jakupovic beim Los Angeles FC in der höchsten amerikanischen Fussballliga MLS unter Vertrag. Früher spielte er auch in der englischen Premier League, wie etwa für Hull City und Leicester City. In der Schweiz streifte er das Trikot unter anderem für Thun und die Grasshoppers Zürich über. Jakupovic spielte aber auch in Griechenland und Russland. In seiner Karriere lief er einmal für die Schweizer A-Nationalmannschaft auf, am 20. August 2008 hütete er beim 4:1-Sieg im Testspiel gegen Zypern das Tor. (pli)
Mit einer starken Teamleistung besiegt Volley Näfels im Sechzehntelfinal des CEV Challenge Cup, der zweitwichtigste europäische Wettbewerb, das in der slowakischen Meisterschaft auf Platz zwei liegende Komárno mit 3:2 Sätzen.
Im ersten Satz drehten die Näfelser nach mehreren Wechseln das Spiel und gewannen 31:29. Die beiden folgenden Sätze holten sich Platzherren. Dabei wurde Näfels im dritten Umgang mit elf Punkten in Folge richtig abserviert. Diese Klatsche war ein Weckruf und die Glarner sicherten sich den vierten Satz mit 25:21. Im Tiebreak lag Näfels beim Seitenwechsel mit 5:8 zurück, drehte dann aber das Spiel dank cleveren Wechseln. Mit dem 15:11 sicherte sich Näfels den Zusatzpunkt. Das Rückspiel in einer Woche verspricht Spannung, sind doch die Slowaken nominell stärker eingestuft.
Für Captain Risto Nikolov war es der erste Sieg mit Näfels im Europacup, entsprechend positiv seine Aussage: «Ich fühle mich sehr gut und bin sehr müde. Es war ein verrücktes Spiel, sehr schön von beiden Teams. Die Fans sorgten für eine grossartige Atmosphäre in der Halle.» Coach Ignacio Verdi sagte: «Es war ein sehr hartes Spiel. Wir hatten gute und sehr schlechte Momente. Als wir mit unserem Service Druck machten und im Angriff klug agierten, gelang es uns, den entscheidenden Unterschied zu schaffen und zu gewinnen.» Weiter erwähnt er, dass alle Spieler zum Einsatz kamen und alles gaben, «deshalb ist die Genugtuung über diesen Sieg doppelt so gross.» (khe/al)
Nach dem überraschenden Abgang von Danjiel Borilovic Mitte August und der Übernahme von Sven Lüscher (im Bild rechts) muss der FC Linth 04 schon wieder auf Trainersuche. Lüscher hat den Erstligisten um die sofortige Vertragsauflösung gebeten. Aber nicht weil er im Glarnerland unzufrieden ist, sondern weil er ein Angebot eines Profivereins bekommen hat. «Für uns ist das natürlich eine unbefriedigende Situation mitten in der Meisterschaft, aber wir wollen ihm keine Steine in den Weg legen», sagt Linth-Sportchef Didi Redzepi. Welchen Verein Lüscher künftig trainieren wird, darf noch nicht kommuniziert werden, bis die Vertragsmodalitäten abgeschlossen sind. «Ich bedanke mich für das Vertrauen des Vereins und wünsche dem FC Linth 04 für die Zukunft nur das Beste und viel Erfolg», so Lüscher.
Der FC Linth 04 hat in diesem Jahr noch drei Meisterschaftsspiele auszutragen. Zu Hause diesen Samstag gegen Mendrisio und zweimal auswärts gegen YF Juventus ZH und Wettswil-Bonstetten. Das Team wird für diese Partien ad interim von Jeton Redzepi (im Bild links) mit Unterstützung von Linth-Legende Daniel Feldmann geführt. Danach heisst es für Sportchef Didi Redzepi, einen neuen Trainer zu finden. Schon wieder. (pli)
Kathrin Fuhrer gewinnt an den E-Velo-Weltmeisterschaften die Bronzemedaille
Am Wochenende stand Kathrin Fuhrer in Abu Dhabi an den Weltmeisterschaften im E-Velosport im Einsatz. In dieser Sportart treten die Velofahrerinnen und Velofahrer virtuell gegeneinander an, treten jedoch selber in die Pedale. Im Vorfeld tätigte die in Bilten wohnhafte Elmerin eine selbstbewusste Aussage: «Ich will Weltmeisterin werden.» Dazu hat es in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate nicht ganz gereicht. Aber die 36-Jährige, welche alles ihrem Ziel untergeordnet und sogar ihren Job gekündigt hat, radelt aufs Podest. Letztlich gewinnt sie WM-Bronze. Geschlagen wird sie nur von der Neuseeländerin Kate McCarthy und Gabriela Guerra aus Brasilien. Bilder auf Instagram zeigen eine glückliche Kathrin Fuhrer, auch wenn sie ihr grosses Ziel nicht ganz erreichte. Derzeit befindet sich Fuhrer mit ihrem Freund Michale Knudsen noch immer in den Emiraten und geniesst ihren Erfolg. (pli)
Die Glarner Curler gehören jetzt zu den zehn besten Teams der Welt
Der Erfolgslauf der Glarner Curler um Justin Hausherr, Simon Gloor, Marco und Philipp Hösli setzt sich fort. In den letzten Wochen erreichten sie an zwei hochkarätigen Turnieren Podestplätze. Diese Erfolge brachten wertvolle Punkte und ein willkommenes Preisgeld. Sechs Play-off-Teilnahmen aus sieben Turnieren katapultierten sie auf Rang 10 der Weltrangliste.
Beim Metall Fall Classic im kanadischen Ontario verpassten sie knapp den Sieg. Glarus verlor das Finale erst im Zusatzend gegen Titelverteidiger Matt Dunstone. «Ein Finale verliert niemand gerne», sagte Skip Marco Hösli, zeigte sich aber mit der Leistung und dem 2. Platz zufrieden. Mit dem Finalvorstoss hat sich Glarus selber überrascht und musste den Heimflug kurzfristig umbuchen. Dank des Preisgeldes von 25'000 Dollar ist das finanziell verkraftbar. Wie sich der Jetlag auf den am Freitag startenden GP Bern auswirkt, bleibt hingegen abzuwarten.
Auch in Toronto beim Stu Sells Turnier belegten die Glanrer unter 32 Teams den 3. Platz. Philipp Hösli meinte dazu: «Der Final wäre drin gelegen.» Nach verlorenem Startspiel reihte Glarus sechs Siege aneinander, die Hälfte davon vorzeitig. Im Halbfinal scheiterte es jedoch an Korea (Jeong) nach einer schwächeren Leistung. (red)
Ein Glarner ist Schweizer Meister im Kickboxen
Am vergangenen Samstag ist Davide Candura in Wil Schweizer Meister im Kickboxen geworden. Der in Glarus aufgewachsene Molliser ist seit acht Jahren aktiver Kickboxer und bietet Privat- und Gruppentraining an. Kickboxen ist eine Kampfsportart, bei der das Schlagen mit Füssen und Händen wie bei den Kampfsportarten, Karate oder Taekwondo, mit konventionellem Boxen verbunden wird. (pli)
Schöner Erfolg für Tennisspieler Roman Glarner in Dänemark
Der Tennisspieler Roman Glarner (im Bild links) hat mit seinem Doppelpartner Philip Weber aus Zürich das Turnier des Internationalen Tennisverbandes im dänischen Rungsted Kis in der Doppelkonkurrenz gewonnen. Das Finale entschieden die beiden mit 6:3, 6:7 und 14:12 für sich. «Dieser Doppelsieg gibt mir viel Selbstvertrauen, auch für die kommenden Turniere im Einzel», sagt Roman Glarner. Der 17-Jährige ergänzt: «Hier in Dänemark konnte ich meine Leistung im Einzel nicht abrufen. Über den Sieg hier im Doppel freuen wir uns aber sehr, Philip Weber und ich harmonieren sehr gut.» (pli)
Glaronia mit zweitem Saisonsieg
Die Glarner Volleyballerinnen können auf einen geglückten Saisonstart in der Nationalliga A zurückblicken. Gegen Vizemeister Düdingen, welche im Auftaktspiel überraschend gegen Aufsteiger Franches-Montagnes verloren, holte Glaronia den zweiten Sieg im dritten Saisonspiel. Kapitänin Ewelina Brzezińska sieht im Spiel der Glarnerinnen Fortschritte im Zusammenspiel. Gegen Düdingen war vor allem die starke Verteidigungsleistung der Libera Luana Behluli entscheidend. Trotz des Aufbäumens von Düdingens Topscorerin Sarina Wieland zeigte Glaronia eine souveräne Schlussphase und entschied das Spiel letztlich verdient mit 3:1 für sich. «Wir lagen immer vorn, es war nicht so knapp wie in Genf und von daher gab es nie einen Grund, nervös zu werden», so das Fazit der Glaronia Kapitänin Ewelina Brzezińska. (red)
Die nationale Schützenelite trifft sich in Näfels
Die besten Luftgewehrschützinnen und Luftgewehrschützen der Schweiz treffen sich wie jedes Jahr im Herbst zum Indoorschiessen in der Lintharena Näfels. Der Glarner Sommercup von Freitag bis Sonntag zieht Schiessbegeisterte mit einem einzigartigen Modus und guten Preisgeldern an. Von 445 Teilnehmenden treten fünf unter dem Patronat des Fridolins an. Dabei kommt es wie vergangenes Jahr zu einem Glarner Vereinsduell, dieses Mal zwischen Tim Landolt, dem Vize-Schweizer-Meister mit dem Gewehr über 300 Meter liegend, und Lio Wickihalder. Die grosse Abwesende in Näfels ist die Olympiasiegerin Chiara Leone, sie verzichtet auf eine Teilnahme in Näfels. Organisator Jürg Fischli erwartet spannende Wettkämpfe, auch wenn der ganz grosse Name der Schützenszene fehlt. (pli)
Linth 04 und die U21 von St. Gallen spielen Unentschieden
Der FC Linth 04 sichert sich mit einem 1:1 einen Punkt gegen St. Gallen U21: André Caetano (im Bild rechts) führt die Glarner gegen die technisch versierten und schnellen jungen St. Galler als Captain aufs Feld. In der 26. Minute gingen die Gäste nach einer sehenswerten Aktion in Führung. Sieben Minuten später kann Linth 04 nach einem sicher verwandelten Foul-Elfmeter ausgleichen. Torschütze war Lindon Ibishi, ein Spieler, der erst vor Kurzem leihweise vom Gegner FC St. Gallen U21 zu den Glarnern wechselte. Weitere Tore gibt es keine mehr, trotz guter Chancen auf beiden Seiten. (kh)
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