Auf der Querspange in Netstal wirds bunt: Ein Lichtsignal hilft ab Montag den Feierabend-Stau zu verflüssigen
Der Querspangenstau soll mit einer weiteren Massnahme bekämpft werden. Ab nächstem Montag kommt in Netstal ein temporäres Lichtsignal zum Einsatz, um den Verkehr auf der Hauptstrasse zu entlasten.
Der Querspangenstau soll mit einer weiteren Massnahme bekämpft werden. Ab nächstem Montag kommt in Netstal ein temporäres Lichtsignal zum Einsatz, um den Verkehr auf der Hauptstrasse zu entlasten.
Mit dem Ende der Herbstferien im Glarnerland wird ab nächster Woche der Feierabendverkehr wieder stark zunehmen. Und damit die Staukolonnen auf der Hauptstrasse zwischen Näfels und Netstal anwachsen lassen. Für einen besseren Verkehrsfluss soll ab Montag auf der Querspange vor dem Kreisel ein temporäres Lichtsignal eingesetzt werden. Das teilte der Kanton Glarus am Donnerstag mit. Das Lichtsignal soll den Verkehr, der von der Querspange in den Kreisel einfährt, gezielt dosieren und so den Verkehr auf der Hauptstrasse verflüssigen.
«Der Leidensdruck beim Nord-Süd-Verkehr ist nach wie vor hoch», sagt Baudirektor Thomas Tschudi. Er hofft daher, dass mit dem bevorstehenden Ampel-Testbetrieb die nötigen Erkenntnisse gewonnen werden können, um die angespannte Verkehrssituation längerfristig zu verbessern. Wie lange der Testbetrieb dauern wird, ist laut Tschudi noch völlig offen. «Wird festgestellt, dass sich diese Massnahme bewährt, wird sie weitergeführt und nach Bedarf verfeinert.» Bei einem Erfolg könnte das mobile Lichtsignal so lange stehen bleiben, bis es durch eine Festinstallation abgelöst wird.
«Eine merkliche Verbesserung der Situation»
Der Regierungsrat hat bereits im Mai Sofortmassnahmen beschlossen, um den Querspangenstau zu reduzieren. Diese haben laut dem Kanton teilweise eine merkliche Verbesserung der Situation bewirkt. Die zwischenzeitlich geöffnete Linthbrücke hingegen musste er im August aufgrund von Einsprachen wieder schliessen.
Einer zunehmenden Überlastung im Strassenverkehr versucht der Regierungsrat mit dem Ausbau des öffentlichen Verkehrs entgegenzuwirken. Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember werde das Busangebot im Kanton Glarus punktuell verbessert, so der Regierungsrat. Zusätzliche Lösungen zur weiteren Förderung des öffentlichen Verkehrs würden angegangen.
Marco Lüthi ist Redaktor und Produzent bei den «Glarner Nachrichten» in Ennenda. Mehr Infos
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