Drei Bündner Dörfer sind schon Finalisten
Seit wenigen Tagen ist das Voting des Wettbewerbs «Das Schönste Dorf der Schweiz 2017» gestartet. Die zwölf Finalisten werden erst Ende Monat bekannt gegeben. Darunter werden sicher drei Bündner Dörfer nominiert.
Seit wenigen Tagen ist das Voting des Wettbewerbs «Das Schönste Dorf der Schweiz 2017» gestartet. Die zwölf Finalisten werden erst Ende Monat bekannt gegeben. Darunter werden sicher drei Bündner Dörfer nominiert.
Bis am 23. Mai kämpfen 50 Dörfer in der Schweiz, um unter die zwölf Finalisten zu kommen. Woher drei Finalisten kommen werden, ist schon klar. Mindestens drei Dörfer müssen aus der rätoromanischen Sprachregion sein. Das steht im Reglement des Wettbewerbs: «Zwölf Kandidaten, je drei Dörfer pro Sprachregion, werden vom Publikum in die Finalistenrunde gewählt».
So erklärt sich, warum der Kanton Graubünden so viele Kandidaten hat. Für Duri Blumenthal, Gemeindepräsident von Lumnezia, gibt es aber noch ein anderer Grund, warum so viele rätoromanische Dörfer vertreten sind.
Ein Bündner rätoromanisches Dorf, das seine Eigenart bewährt hat, ist Tschlin im Unterengadin, auch Kandidat des Wettbewerbs. Der Grund liegt in der Geschichte der Region, erklärt Victor Peer, Gemeindepräsident von Valsot.
Falera, Lohn, Lü, Susauna, Tschlin und Vrin: Drei dieser Dörfer werden sich unter den Finalisten des schönsten Schweizer Dorf befinden. Der Gemeindepräsident von Lohn im Schamserberg, Peter Baumann, sieht aber kleine Chancen für sein Dorf.
In Lohn wohnen 44 Personen. Am Wettbewerb können nur Dörfer mit weniger als 3000 Einwohnern teilnehmen.
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Auch wenns um ein…
Auch wenns um ein romanisches Dorf geht, darf man keine Fallfehler machen!