10 Tipps gegen Prüfungsstress
Bis spätabends büffeln statt den Abend vor dem Fernseher ausklingen lassen oder die heissen Sommertage in der Bibliothek statt in der Badi verbringen. Viele Studenten stecken momentan in der Lern- beziehungsweise der Prüfungsphase. Wir haben darum zehn Tipps zusammengestellt, wie Ihr diese anstrengende Zeit ohne Burnout übersteht.
Bis spätabends büffeln statt den Abend vor dem Fernseher ausklingen lassen oder die heissen Sommertage in der Bibliothek statt in der Badi verbringen. Viele Studenten stecken momentan in der Lern- beziehungsweise der Prüfungsphase. Wir haben darum zehn Tipps zusammengestellt, wie Ihr diese anstrengende Zeit ohne Burnout übersteht.
1. Finde die besten Lernzeiten für Dich heraus
Um Zeit zu sparen, ist es wichtig herauszufinden, wann du am effektivsten lernen kannst. Da Lernzeiten auch dem individuellen Zeitrhythmus unterliegen, solltest du vielmehr ausprobieren, ob die empfohlenen Lernzeiten tatsächlich deine Bestzeiten sind. Neurowissenschaftler haben für den Durchschnitt Lernzeiten zwischen 9.00 und 12.00 Uhr und zwischen 16.00 und 18.00 Uhr errechnet.
2. Prioritäten setzen
Beantworte dir einmal die Frage, was Du in den einzelnen Fächern oder Modulen erreichen willst. Dann frage dich, mit welchem Ergebnis du dein Abitur absolvieren möchtest. Was genau musst du dafür lernen? Auf welches Fernziel steuerst du hin? Welche Wünsche und Hoffnungen sind mit dem Fernziel verbunden? Wenn Du Dir darüber im Klaren bist, unterteile Deine Aufgabe in drei Wichtigkeitsgruppen (Dringend zu erledigen, ebenfalls wichtig zu erledigen und nice to have) und arbeite sie ab.
3. Filtere Überflüssiges hinaus
Sortiere unnötigen Lernballast mitschnellem, konzentriertem Lesen der neuen Lernstoffe aus, sonst verzweifelst Du noch. Die überflüssigen Details, Beispiele und Übungen in deinen Heftern umrahmst du oder kennzeichnest du nach deinen Vorstellungen. Zusätzlich kannst du durch Umstrukturierungen und dem Prinzip der Zusammengehörigkeit deinen Lernstoff verkleinern. Frage dich, welche Lernstoffe sich gut kombinieren und gruppieren lassen. Arbeite mit Auflistungen.
4. Pausen sind wichtig!
Vergiss die Pausen nicht. Sonst hat das Hirn keine Chance, sich zu erholen und den gelernten Stoff zu verarbeiten.
5. Lerne in kleinen Schritten
Wenn du die Fülle des Lernstoffs siehst, bist du häufig schnell entmutigt und vertrödelst Zeit. Außerdem verlierst du jede Lust am Lernen. Darum ist es eine erste lernerhaltende Maßnahme, den Lernstoff in kleine Portionen aufzuteilen. Auf die Weise kommst du schnell Schritt für Schritt voran. Selbstverständlich sind Zwischenschritte auch leichter kontrollierbar.
6. Sammle gleichartige Lernaufgaben
Diese sind zumeist Routinearbeiten und lassen sich gut nach einer To-do-Liste abarbeiten. Sortiere in Ablagen Aufgaben, die sich ständig wiederholen und die du gut in einem Block erledigen kannst. Auf die Weise hast du einen sofortigen Zugriff und sparst dir nervige Vorbereitungszeiten.
7. Vereinfache Aufgaben und Ansprüche an dich selbst!
Neben der Schritt-für- Schritt- Methode helfen dir Textmarkierungen durch den Themenwust in deinen Heftern. Für die Unterscheidung von Themenblöcken kannst du beispielsweise Farbpapier benutzen. Mit unterschiedlichen Markern kannst du farblich Begriffe/ Merksätze von wichtigen Übungen, von wesentlichen Fallbeispielen sowie von Überschriften und neuen Themen unterscheiden.
Vergiss nicht, dass niemand von dir eine 100- prozentige Aufgabenerfüllung verlangt- nicht einmal deine Lehrer. Immerhin befindest du dich in einem Lernprozess und da sind Fehler nicht nur erlaubt sondern geradezu angebracht.
8. Lasse Dir helfen und frage um Rat
Wenn du dir nicht stundenlang über eine Aufgabe den Kopf zerbrechen möchtest, rufe einen kompetenten Mitschüler an und frage ihn nach Lösungsansätzen. Manchmal genügt nur ein einziger, neuer Denkanstoß und der Lösungsweg offenbart sich für dich.
9. Arbeite mit Wochenplänen und Ordnungssystemen!
In Ordnungssysteme lassen sich sämtliche Schulmaterialien, die ähnliche Oberflächen, Farben und Funktionen haben, zusammenbringen. Das bedeutet zum Beispiel: Umschläge aller Hefter, Hefte, Lehrbücher und Nachschlagewerke eines Unterrichtsfachs erhalten eine einheitliche Farbe. Die Farbe dient dabei derWiedererkennung und schließt fortan die lange Suche in der Schultasche aus. Ordne deinen Schreibtisch nach der Prioritätenliste.
Führe außerdem einen Wochenplan und trage alle verbindlichen Termine ein. Auf die Weise kannst du dir deine Zeit besser einteilen, weißt, was zu erledigen ist und vermeidest Stress. Der Wochenplan sorgt zudem dafür, dass du den Überblick behältst. So schaffst Du es ohne zu verzweifeln durch die Lernphase.
10. Belohne Dich
Vergiss nicht, Dich nach einer anstrengenden Lernsession zu belohnen! Sei es mit einer Glace, einem Besuch in der Badi oder Deiner Lieblingsserie :)
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