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Sparmassnahmen und fragwürdige Prioritäten

Sehr geehrte Redaktion,

mit großem Erstaunen habe ich von den aktuellen Sparmaßnahmen des Stadtrats gelesen. Während an vielen Stellen gekürzt wird, ist es für mich schwer nachvollziehbar, warum gleichzeitig 3,9 Millionen Euro für einen Konsumraum für Drogensüchtige bereitgestellt werden.

Natürlich ist der Schutz und die Hilfe für Menschen in Not eine wichtige Aufgabe der Stadt. Aber stellt sich die Frage, ob diese hohen Kosten in einem angemessenen Verhältnis zum Nutzen stehen. Könnte dieses Geld nicht besser in Präventionsprogramme, Bildung oder die Verbesserung der Infrastruktur investiert werden? Bereiche, die die gesamte Gesellschaft betreffen und langfristig positive Effekte erzielen?

Ich fordere den Stadtrat auf, seine Prioritäten zu überdenken und eine sinnvolle Balance zwischen notwendigen Einsparungen und Investitionen zu finden, die den größten Nutzen für alle Bürger dieser Stadt bringen.

Mit freundlichen Grüßen,
Irene Losa

Irene Losa
21.08.24 - 16:41 Uhr
Leserbrief
Ort:
Chur
Zum Artikel:
Chur setzt zum Sparpaket an…..
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