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Biodiversitätsinitiative

Wollen wir einfach die Augen schliessen und weiter wursteln?
Der Sempacher-, der Baldegger-, der Hallwilersee und seit kurzem auch der Zugersee müssen belüftet werden, damit sie nicht kippen. Grund: eine zu hohe Belastung durch Schadstoffe (Dünger, Phosphate, Umweltgifte) durch die vielen Tierzuchten und -haltungen (Gülle) und den intensiven Ackerbau (Dünger) in der Umgebung der genannten Seen.
Soll das die Welt sein, die wir unseren Nachkommen hinterlassen?! Welcher See ist als nächstes dran? Wer profitiert von dieser traurigen Situation? Wer bezahlt die Belüftungskosten?
Von Seiten der Gegner der Biodiversitätsinitiative, vorab von Bauernchef Markus Ritter und der SPV-Spitze, höre ich: «Die Landwirtschaft tut jetzt schon sehr viel für die Biodiversität, sogar mehr als sie tun müsste. Es besteht kein Handlungsbedarf.»
Wenn ich an die oben erwähnten Seebelüftungen denke, muss ich sagen: es ist höchste Zeit, diese Alarmzeichen ernst zu nehmen und den Schutz unserer Lebensgrundlagen zu verstärken. Dafür steht die Biodiversitätsinitiative.
Fritz Schoch, Büren an der Aare

Fritz Schoch
24.08.24 - 15:42 Uhr
Leserbrief
Ort:
Büren an der Aare
Zum Artikel:
Aktuelle Biodiversitäts-Diskussion
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Gegner behaupten, punkto Ernährungssicherheit (das heisst, damit nicht mehr Lebensmittel importiert werden müssten), sie hätten keinen Quadratmeter übrig . . . ergo müsste die Natur über die Klinge springen.
Letzteres verschweigen sie, aber ist letztlich das Ergebnis der bäuerlichen Unersättlichen.
Das Volk mag sich fragen:
Ja wie denn jetzt, gibt es zu wenig Acker für meine Kartoffeln, Rüebli und Müesli-Haferflocken (und Äpfel, die leider überhaupt nicht mehr das sind, was sie früher waren: Hungersnot analog Wohnungsnot)? Die tun ja so, als müsste man um jeden Handbreit Boden feilschen und es bliebe "leider" nichts übrig für die Natur, sprich: für NATURliche Vegetation (Flora) und Tierli, Was-da-so-wundervoll-kreucht-und-fleucht (Fauna).
Die Antwort passt wie die Faust aufs tränende Auge:
Das, was die DEN ARTEN nicht gönnen, geht drauf (wird verhunzt, verlocht, kontaminiert) für (unter anderem) Strassenverkehr, Umfahrungsstrassenmanie, Futterpflanzen für Mastvieh/Massentierhaltung, und, verdammt, Zuckerrüben (die zudem besonders giftige Pestizide "brauchen", die sogar verboten sind, aber der Bundesrat jeweils "ausnahmegenehmigt".
Meine Meinung: Zucker ist das Letzte, das wir benötigen, zudem ist die Schweiz für dessen Produktion kaum geeignet. Also DER Kram lässt sich am leichtesten importieren (Zuckerrohrprodukte).
https://www.schlaganfall-hilfe.de/de/aktuelles/2024/zu-viel-zucker-fuer…
Die Massen an Quadratmeter sollen für Unentbehrliches Da-sein.
Inzwischen sind, im ehemaligen Wasserschloss Schweiz, das sich rühmte, man könne auf jedem Brunnen trinken, die Verseuchungen mit Giftstoffen auf dem Vormarsch. Es ist keine Trendwende sichtbar, man spritzt munter weiter Open-end. Und wegen dem langen "Bremsweg" (Zeitverzögerung) zwischen Spritzen und Ankunft der Widernatürlichkeiten (Chemikalien) im Trinkwasser – wegen dem grossen Puffer/Schwamm Boden – verschlimmert sich die Prognose gleich nochmal.
Ein bekannter Kolumnist (inzwischen pensioniert) schrieb jeweils:
Herr, wirf Hirn vom Himmel.