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Zurück zur offenen Gesellschaft

«Glück und Glas, wie leicht bricht das!»
Zur Aufarbeitung der Coronapandemie haben sich zwei Leserbriefe vom 16. und 21. August 2024 geäussert und sind zu einem ähnlichen Resultat gekommen. Glück und Glas, wie leicht bricht das, dürfte der Allgemeinheit bekannt sein. Nicht unwesentliche Spuren der gesellschaftlichen Veränderung sind das Resultat der Machtdemonstration des Staates, mit den erheblichen Aussetzungen der Bundesverfassung. Art. 16 Meinungs- und Informationsfreiheit, ist von der Bundesverfassung 1998 garantiert und an der Volksabstimmung von 1999 wurde das heutige Grundgesetz angenommen.
Der von Dr. phil., Hansmartin Schmid, im "Bündner Tagblatt" vom 20. August ausgezeichnete Kommentar, lässt unschwer erkennen, dass noch andere Sujets als der US-Wahlkampf ein Thema im Blätterwald sein könnten. Es wäre sehr aufschlussreich, wenn die Presse mit ihren, so meine ich gut ausgebildeten Journalisten und Journalistinnen, uns, der Bevölkerung, die gesellschaftlichen, politischen und einzelnen Schicksale der Pandemiezeit ungeschminkt aufzeigen könnte. Es ist wie Glück und Glas, beides kann zerrbrechen und ich hoffe, dass wir, die Bevölkerung, orientiert würden. Mit der ungeschwärzten Veröffentlichung des RKI-Protokolls vom 1. Juni 2024, sind unzweifelhaft Fragen der Verhältnismässigkeit der Massnahmen entstanden. Ich hoffe, dass die Presse den «Ball» aufnimmt und Transparenz schafft.

Fred Schütz
25.08.24 - 17:44 Uhr
Leserbrief
Ort:
Chur
Zum Artikel:
BT 29.01.2024
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Querdenker fallen vor Bundesgericht durch

Das Bundesgericht musste heute (29. August 2024) darüber befinden, ob die Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie gegen die Bundesverfassung verstiessen.
Das Verdikt des Gerichtes war eindeutig
Der Anwalt der Klägergemeinschaft sprach mehrmals von einer «angeblichen Pandemie». Verletzt habe der Bundesrat unter anderem die Menschenwürde, die Wirtschafts- sowie die Versammlungsfreiheit.
Die Antwort des Staatsanwalts war klar: Die Klage stütze sich auf viele Falschaussagen und Behauptungen. Zudem habe der Bundesrat nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt. Die Gefahr, die vom Virus ausging, sei wissenschaftlich erwiesen.

Dieser Auffassung waren auch die Richterinnen und Richter des Bundesgerichtes. Sie wiesen die Klage ab. Die dem Bundesrat vorgeworfene Missachtung der Bundesverfassung sei nicht erfüllt.

Bin ich ein "Querdenker", wenn ich beanstande, dass Staat und Medien die Menschen damals gegen "Ungeimpfte" regelrecht aufgehetzt haben? Bin ich ein "Querdenker", wenn ich kritisiere, dass A. Berset bis in den Oktober 2021 öffentlich behauptet hat, man könne dank eines "Zertifikats" andere Menschen nicht mehr anstecken? Bin ich ein "Querdenker", wenn ich einmal mehr schreibe, dass gemäss Verfassung niemand (also auch keine Ungeimpften) diskriminiert werden darf? Bin ich ein "Querdenker", wenn ich den Fanatismus von Regierungsrat Peter Peyer anprangere, der im August 2021 gefordert hat, "Ungeimpfte" dürften keine Läden und keine öffentlichen Verkehrsmittel mehr betreten, obwohl sie nicht ansteckender waren als "Geimpfte"? Bin ich ein "Querdenker", wenn ich fordere, dass sich Politiker für solche Lügen und Ungeheuerlichkeiten zu entschuldigen haben?

Querdenker

Ursprünglich steht der Begriff in der Umgangssprache schlicht für jemanden, der unkonventionell denkt oder, im philosophischen Sinn, ein Freigeist ist; in der Fachsprache ist „Querdenken“ seit den 1960er-Jahren die Bezeichnung für eine kreative Denkmethode (auch „laterales Denken“) zur Lösung komplexer Probleme. Seit Frühjahr 2020 wurde und wird „Querdenker“ als Selbstbezeichnung von immer mehr Personen verwendet, die die Gefährlichkeit oder gar die Existenz des Coronavirus leugnen, den Staat wegen seiner Maßnahmen gegen die Pandemie kritisieren, Schutzimpfungen verweigern und diese ablehnenden Haltungen teils mit dem Glauben an Verschwörungsideologien oder Merkmalen rechtsextremer Ideologien verbinden. Die „Querdenken“-Bewegung ist also nicht dem rechtsextremen Spektrum zuzuordnen, sondern es gibt ideologische und personelle Schnittstellen.

Entwicklung der weltweiten Todesfälle mit Coronavirus (COVID-19) bis 2024

Bis zum 8. April 2024 beläuft sich weltweite Zahl der Todesopfer in Zusammenhang mit dem Coronavirus auf mehr als sieben Millionen Fälle.

Bilanz nach dreieinhalb Corona-Pandemie: 700 Millionen Infektionen und 7 Millionen Tote weltweit
Wie verlief die Pandemie? Ende Dezember 2019 traten in China die ersten Fälle einer unbekannten Lungenerkrankung auf, die sich innerhalb von nur drei Monaten zu einer Pandemie ausweiteten. Die chinesischen Behörden identifizierten den Erreger als neuartiges Coronavirus (SARS-CoV-2). Am 30. Januar 2020 rief die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine "gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite" aus, am 11. März wurde die durch das Virus ausgelöste Erkrankung COVID-19 als Pandemie eingestuft. Drei Jahre beherrschte das An- und Abschwellen der Infektionswellen den Alltag der Menschen, bis dank der Entwicklung natürlicher Immunitäten und eines gigantischen weltweiten Impfprogramms das Virus eingedämmt werden konnte. Traurige Bilanz: Hunderte Millionen Infizierte und über 7 Millionen Tote weltweit.

Eine Corona-Infektion kann zu Long Covid und damit langanhaltenden Beschwerden führen:

Quelle: https://de.statista.com/

Frau Schütz
Juni 2023: Das Schweizer Stimmvolk stimmt mit 61.9 Prozent für das Covid-19-Gesetz!
Sind 61.9 Prozenten der Schweizer/Schweizerinnen Kommunisten?
Juni 2024: 73.7 Prozent sagen Nein zur Stopp-Impfpflicht-Initiative!
Noch mehr Kommunisten?

Das ist der grösste Witz: mit Abstimmungen über Gesundheit zu argumentieren! also eine Mehrheit bestimmt in einer Abstimmung, ob es eine Krise gibt??? echt jetzt? (übrigens: es ist nicht die Mehrheit der Schweizer, sondern nur die Mehrheit der Abstimmenden....)

"Es gehört zum Schwierigsten, was einem denkenden Menschen auferlegt werden kann, wissend unter Unwissenden den Ablauf eines historischen Prozesses miterleben zu müssen, dessen unausweichlichen Ausgang er längst mit Deutlichkeit kennt. Die Zeit des Irrtums der anderen, der falschen Hoffnungen, der blind begangenen Fehler wird dann sehr lang."
Carl Jakob Burckhardt – Schweizer Diplomat und Historiker

"Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf".

An die Herren Fred Schütz, Martin Hofer und Wolfgang Reuss:
Habt ihr eine Ahnung wovon dieser realitätsferne JeanMarie Zogg da plappert? der glaubt wohl diese längst widerlegte Theorie, wonach es in den letzten 4.5 Jahren angeblich eine echte gefährliche Corona-Pandemie gegeben hätte.

Er glaubt doch tatsächlich immer noch, dass diese Giftspritzen (angeblich Impfungen gegen Corona) einen Nutzen hätten, Ansteckungen und schwere Verläufe verhindern würden, obwohl die lautesten Schreier von damals, die von Pandemie der Ungeimpften - nein, es war nicht nur Herr Spahn, sondern gaaaaaaanz viele Politiker und Möchtegern-Rechthaber mehr, könnte man jetzt dutzendfach mittels Videobeweis darlegen - und 2021 sogar von Impfpflicht sprachen (was ja mehrere gewichtige Politiker in D noch 2020 vehement als Verschwörungstheorie abtaten) - also diese SchreierInnen von damals, behaupten jetzt kleinlaut, sie hätten IMMER schon gesagt, dass es keine sterile Immunität durch die Spikung gäbe und dass das Virus selbstverständlich weitergegeben werde !!!

Fakt ist, dass Massnahmenkritiker und Impfgegnern für fast jede ihrere Behauptungen, die von den Coronagläubigen als Verschwörungstheorie diffamiert wurde, innert höchstens 6 Monaten Recht bekamen..

Fakt ist, dass ich von den Gespritzten ständig höre, dass sie krank seien, weniger Kraft und Energie besässen, dass viele mit schweren gesundheitlichen Problemen kämpfen wie etwa Herzinfarkten, Gürtelrose, Turbokrebs, Herzbeutelentzündungen, Blindheit, Lungenembolien, Hirnschlägen und man in der Zeitung von aussergewöhnlich vielen plötzlichen und unerwarteten Todesfällen -besonders von ungewöhnlich vielen jungen und mittelalterlichen Menschen lesen kann. Diverse Studien eruiren 14-17 Mio Tote weltweit DURCH diese Giftspritzen und ein Vielfaches dieser Zahl noch gesundheitlich Geschädigte dazu.

Nicht berücksichtigt sind die vielen Mio Erkrankten und Toten durch die Massnahmen, weil sie z.B. in Altersheimen alleine gelassen einsam, ohne Pflege oder medizinische Versorgung starben. Wir wissen nicht, wie viele sich aus Einsamkeit und Verzweiflung das Leben nahmen oder wie viele Menschen wegen der nicht durchgeführten medizinischen Versorgung (z.B. abgesagte Operationen) starben. Die Verantwortlichen des Welthungerprogramms sprachen mal von 150-200 Mio Hungertoten mehr, weil die Versorgungketten wegen der Lockdowns zusammenbrachen usw.

Fakt ist, dass es zu keinem einzigen Zeitpunkt verhältnismässig war, was die Regierungen anordneten und Fakt ist auch - und das ist der wirkliche Skandal, der von kaum einem Journalisten, von den Medien aufgegriffen und kritisch und penetrant kommentiert wird - dass unsere Grundrechte und unsere Menschenrechte (Selbstbestimmungsrecht über meinen Leib und den damit verbundenen gesundheitlichen Interventionen) teilweise massiv ausgesetzt oder zumindest angegriffen wurden.

Fakt ist ausserdem, dass durch diese von der WHO einseitig und politisch ausgerufene Krise unsere Freiheit ernsthaft in Gefahr ist.
Fakt ist, dass diese Krise ein Testlauf war und ist, inwieweit man Menschen drangsalieren, kontrollieren und manipulieren kann, bevor sie endlich merken, was da versucht wird.

Ein Linksextremist liebt solche diktatorischen Machtbestrebungen von oben. Er ist der festen Überzeugung, dass die Rechte und Grundfreiheiten des einzelnen Menschen zugunsten des Kollektivs in jedem Fall auszuhebeln sind, um angebliche Krisen zu bewältigen. Das ist internationales sozialistisches Gedankengut pur! Wer bestimmt, wann und ob eine Krise vorherrscht? Wer bestimmt, welche Massnahmen ergriffen werden müssen? Eine kleine Gruppe von Autokraten, die KPT - im schlimmsten Fall sogar ein Mensch alleine: der WHO-Generalsekretär. KOMMUNISMUS! Ist Herr Zogg ein Kommunist?

Waren die Informationen der Behörden während der Pandemie Lug und Trug?
Innerhalb kurzer Zeit (16. August und 21. August) erschienen zwei Leserbriefe zum Thema Covid und Corona. Beide Leserbriefschreiber fordern eine Aufarbeitung des heiklen Themas durch die Presse und stellen dabei haarsträubende Theorien auf. Als Informationsquelle wird auf Veröffentlichungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) verwiesen. Die 3.800 Seiten umfassenden Protokolle des Robert-Koch-Instituts (RKI) dokumentieren, was der Covid-19-Krisenstab von 2020 bis 2023 gedacht und diskutiert hat.
Die Leserbriefschreiber meinen, das deutsche Institut habe bewiesen, dass die Informationen der Behörden nichts als Lug und Trug gewesen seien. Als Beleg für diese Behauptung dient eine Passage aus den Protokollen vom November 2021. Der damalige Gesundheitsminister Jens Spahn sprach wiederholt von einer „Pandemie der Ungeimpften“. Das RKI nahm zu diesem einen Satz des Ministers Stellung und fand die Formulierung etwas überspitzt, da auch Ungeimpfte zur Ausbreitung der Pandemie beitragen. Über diese etwas unglückliche Formulierung eines Ministers empören sich nun die Impfgegner und Impfskeptiker. Würden sie aber das gesamte Protokoll lesen, ergäbe sich ein ganz anderes Bild und es würde deutlich, dass die Massnahmen sinnvoll und erfolgreich waren. Tatsache ist, dass zu diesem Zeitpunkt drei Viertel der Infektionen von Ungeimpften ausgingen und Ungeimpfte die Mehrheit aller COVID-19-Fälle auf Intensivstationen stellten, deutlich mehr als es ihrem Anteil an der Bevölkerung entsprach. Die neuen Impfstoffe haben ebenfalls zur Beruhigung der damaligen Situation beigetragen.
Es ist ein alter Trick und das Rezept aller Verschwörungen: Man nehme einen Satz oder ein Wort aus einem Dokument und reisse dieses Wort oder diesen Satz völlig aus dem Zusammenhang des ganzen Dokuments heraus. So entsteht jede neue Theorie.

Ich bin noch immer entsetzt über die katastrophale Zensur im Zusammenhang mit der Coronakrise. Seit 2020 liessen alle offiziellen Medien allenfalls noch Leserbriefe zu, wagten sich aber selbst nicht mehr, die heranbrausende Hysterie und die übertriebenen Massnahmen zu kritisieren. Alle Kritiker wurden auf unsensible Art herabgewürdigt, die einen verloren sogar ihre Stelle. Es gab kein Pro und Kontra, nur noch Rechthaberei. Man hat Menschen, die sich gegen die Massnahmen wehrten, verunglimpft und entmenschlicht. Damit sowas nie mehr passiert, möchte ich von den Politikern und Medien endlich hören, dass sie ihre Übertreibungen eingestehen und hoffe, dass sie nicht mehr mitmachen, falls die von der Pharmaindustrie bezahlte WHO wieder eine "Pandemie" ausruft.

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