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Biodiversitätsinitiative

Für Produkte aus der Region
Zu wissen woher meine Lebensmittel kommen ist mir persönlich sehr wichtig. Ich finde es wichtig, dass möglichst viele Produkte aus der Region auf den Tisch kommen. Schon heute ist dies gar nicht so einfach, da bereits viele Lebensmittel importiert werden. Auf der ganzen Welt gibt es Millionen von Menschen die Hunger leiden. Und wir Schweizer überlegen uns ernsthaft, ob wir 30% unserer Landesfläche unter Schutz stellen und somit für die Lebensmittelproduktion nicht mehr nutzbar machen wollen. Somit sind wir noch abhängiger vom Ausland und Schweizerlebensmittel werden die Ausnahme auf dem Tisch. Für mich absolut unvorstellbar. Zumal ich weiss, dass die Schweizer Landwirte und Landwirtinnen schon heute sehr viel zur Biodiversität beitragen. Es braucht keine zusätzlich geschützten Flächen, die zu einem Reservat werden und nicht mehr genutzt werden können. Die Förderung der Biodiversität hat schon einen hohen Stellenwert in der Schweizer Landwirtschaft und dies wird auch ohne diese Initiative so bleiben. Deshalb stimme ich am 22. September 2024 klar Nein zur Biodiversitätsinitiative.

Jasmin Spichtig-Roffler

Jasmin Spichtig-Roffler
26.08.24 - 21:10 Uhr
Leserbrief
Ort:
Donat
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Jasmin Spichtig-Roffler, alles falsch, was Sie hier behaupten.
1) "Produkte aus der Region": Ich versuche seit Jahren, Zwetschgen oder Alte Boskoop (nur als Beispiel) in der Region Anbieter zu finden. Aber noch nicht einmal der GR-Dachverband kann mir weiterhelfen. Und stundenlang für Suche herumfahren oder -laufen will ich nicht. Wozu haben wir Internet?
2) Selbstverständlich benötigen DIE ARTEN Nischen, Gebiete nur für sich. Sonst wären sie ja nicht am Aussterben (etwa 70 oder 80 Prozent der Insekten sind bereits ausgestorben. Sie macht kein Mensch dieser Erde und schon gar nicht Künstliche Intelligenz, die Ausgeburt des Widernatürlichen, wieder existent).
Alle Landfläche für die Bauern (und Strassenbau)? Ich bin gegen Nimmersatte.
3) Dass "30% unserer Landesfläche unter Schutz stellen und somit für die Lebensmittelproduktion nicht mehr nutzbar machen wollen" ist falsch, besteht nicht im Faktencheck:
Die 30 Prozent entsprechen dem international vereinbarte Ziel. Die Schweiz - die von sich behauptet, jeweils besser als das Ausland zu sein - dürfte im Widerspruch dazu weniger Flächen der Natur belassen, das heisst, Bundesrat, Parlament und Kantone würden das nach einem Volks-JA bemessen.
Alles in allem finde ich Ihren Leserbrief ein Zeugnis (Armutszeugnis) mangelnder Kompetenz und mangelnden Naturverständnisses.
So habe ich ein schlechtes Bild von Bauern.