Treffen unsere gewählten Amtsträger die richtigen Entscheide?
Sparen bedeutet verzichten. Die Churer Sparabsichten im Kulturbereich betragen weniger als ein Promille vom Jahresbudget. Treffen damit unsere gewählten Amtsträger nachhaltige Entscheide zum Wohle der Bevölkerung? In unmittelbarer Zukunft werden wir erneut (!) über die Finanzierung der Brambrüeschbahn befinden. Aus dem Honigtopf der Stadt – Volks-Entscheid vom 19. Mai 2019 - wurde bereits ein à-fonds-perdu-Betrag in Höhe von 24.4 Millionen – +/-25% Kostengenauigkeit –bewilligt, folglich max. 30.5 Mio. Franken. Nach der Covid-Krise und dem Ukraine-Krieg soll nochmals 15.1% Teuerung dazukommen. Viele Millionen für ein Naherholungsgebiet, in welchem Skifahren künftig kaum mehr möglich sein wird, da sich die Schneefallgrenze in den letzten 100 Jahren um 400 Meter nach oben verschoben hat. Falls die Klimaexperten irren, erwartet den Besucher am Churer Hausberg 65-jährige antike Schlepplifte. Dieselben Millionen in Kultur investiert, reichen – auf heutigem jährlichen Beitragsniveau – hunderte Jahre aus, um die Churer Bevölkerung gut zu unterhalten. Liebe Churer Amtsträger, würden dossierübergreifende Entscheide nicht mehr Nutzen für die Bevölkerung stiften?
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Lieber Venna. Brambrüesch…
Lieber Venna. Brambrüesch braucht es nicht, weil der Winter tot ist. So deine Kurzversion. Dir scheint entgangen zu sein, dass Brambüesch vor acht Jahren mit dem uffa-Abo das erste Ganzjahresabo in Graubünden geschaffen hat und Brambrüesch im Gegensatz zu den anderen Bergbahnen in Graubünden deutlich mehr Umsatz im Sommer als im Winter macht. Das Projekt der Ersatzanlage folgt genau dieser Strategie. Zuerst informieren, dann lamentireren: www.uffa-projekt.ch