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Toxischer Umgang mit Churer Steuergeld

Sehr geehrter Herr Küng, Ihr Leserbrief vom 3. September beantwortet sachliche Kritik respektlos und wenig professionell. Vom Verwaltungsrat einer maroden Bergbahn, welche bereits mehrere Millionen Franken Subventionen eingesteckt hat und künftig viele Millionen Franken Steuergelder erhalten soll, erwarte ich mehr Sachlichkeit und Objektivität. Vor etwas über einem Jahr kam es zur Rochade in der strategischen Projektleitung der neuen Brambrüeschbahn. In der Folge musste der erfahrene, langjährige Bergbahnexperte Peter Engler Ihre Scherben aufheben und retten, was es noch zu retten gab. Herr Küng, um es mit Ihren gewählten Worten zu präzisieren: Nun lamentiere ich in Richtung Churer Amtsträger um einen möglichen finanziellen Lösungsansatz zu präsentieren. Liesse sich die künftige Budgetreduktion in Kultur und Bildung vermeiden, indem Doppelspurigkeiten eliminiert werden? Die Stadt Chur investiert jährlich zwei Millionen Franken in Chur Tourismus. Diese Kommunikationsorganisation vermarktet unter anderem den Churer Hausberg. Weshalb leistet sich eine marode Bergbahn wie Brambrüesch, welche seit 20 Jahren jährlich mehrere Hunderttausend Franken Steuergelder entgegennimmt, überhaupt noch ein Ressort Kommunikation im Verwaltungsrat? Offensichtlich wird hier ein Job doppelt bezahlt. Einerseits durch jährliche Subventionen der Stadt Chur an die private Bergbahn Brambrüesch, anderseits durch die Finanzspritze an Chur Tourismus. Hier zu korrigieren, spart Geld, ohne dass es die Churer Bevölkerung merken würde...

Paul Müller
05.09.24 - 15:44 Uhr
Leserbrief
Ort:
Chur
Zum Artikel:
Küng Reto Publikation 5. September
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