1x JA aber auch 1x NEIN zu den Mietrechts-Änderungen
Remo Fetz schreibt als Vertreter des SVIT GR in seinem Leserbrief vom 08.11.24 eine ausführliche Abhandlung zum Thema Untermiete. Den Ausführungen kann gefolgt werden. Ich sehe hier vor allem wegen Airbnb in den Grossstädten einen Handlungsbedarf, darum kann dieser Vorlage zugestimmt werden.
Zur zweiten Vorlage (Eigenbedarf), welche aus meiner Sicht die heiklere ist, schreibt er als SVIT-Vertreter jedoch kein Wort, empfiehlt diese aber trotzdem zur Annahme. Das erstaunt etwas. Mich hätten hier schon auch noch die Gründe dafür interessiert, oder gibt es schlichtweg keine? Die Eigenbedarfs-Vorlage geht bedeutend zu weit. Die Vorlage wird dazu führen, dass in der heutigen kommerzialisierten Welt die Vermieter (nicht alle aber sicher viele) so die Mieten maximiert werden. Es wird Eigenbedarf angemeldet, der Mieter rausgeworfen und anstatt selber darin zu wohnen wird ein zahlungskräftigerer neuer Mieter gesucht. Der ausziehende Mieter müsste das nicht korrekte Vorgehen des Vermieters beweisen und gerichtlich einklagen, was jedoch im Normalfall wegen dem hohen Zeitaufwand und den damit verbundenen hohen Kosten kein Mieter machen wird. Der Mieter kann nur die Faust im Sack machen. Die Vermieter haben somit keine gerichtliche Verfolgung zu befürchten. Die Mieter müssen darum vor dieser neuen Eigenbedarfs-Regelung in jedem Fall geschützt werden. Aus diesem Grund zur Eigenbedarfs-Abstimmung ein ganz klares NEIN in die Urne.
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