US-Wahlen: Zerfall und Dekadenz regiert unsere Welt
Die USA als eine der pulsgebenden, westlichen Nationen hat gewählt: sie hat mit grosser Mehrheit die Autokratie, den Zerfall, die Dekadenz und die Peinlichkeit gewählt. Wir ringen verzweifelt um Antworten und sehen sinnbildlich „die drei Affen“ vor uns - nichts sehen, nichts hören, nichts sagen; hier nicht in der historischen Bedeutung, sondern in der Aktualität der US-amerikanischen Bevölkerung: sie hat sich für die Blindheit, Taubheit und Sprachlosigkeit einer von einem senilen Autokraten (und seinen Einflüsteren) inszenierten Massenmanipulation entschieden und sich mit einer als Heil getarnten, virtuellen Perspektivenlosigkeit bei vollem Bewusstsein dem Delirium der Ungerechten hingegeben.
Wir schütteln verzweifelt den Kopf, reiben uns die Augen und versuchen uns wach zu bekommen von diesem Albtraum. Zwecklos.
Wie verzweifelt und blockiert, wie verwirrt, hilflos und abgekoppelt von jeglicher Vernunft müssen die US-amerianischen Menschen sein, dass sie aus offensichtlicher und tatsächlicher Ermangelung an echten Führungspersönlichkeiten einen kriminellen, abgetakelten, abgehobenen, sexistischen Milliardären als Hoffnungsträger erkennen und wählen ?
In dieser Situation auf dieser Welt brauchen wir „Mandelas“ und keine „Trumps“ !
Dabei gibt es sie in diesem Land die Kreativen, die Innovativen, die Seelisch-Gescheiten, diejenigen, die im indigenen Sinn gemeint „Elders“ sind - in einer „Wisdom-Gap“ von der Nation getrennt. Diese echte, ganzheitlich motivierte Elite wird - für einen Moment innehaltend und händeringend vor dem „Scherbenhaufen“ stehend - sich abgründig schämen, die Schande dieser Situation in ihrem Land und vor der ganzen Welt voll und ganz realisierend; realisierend, dass die USA spätestens jetzt (eigentlich schon lange) nicht mehr als beispielgebende, vorbildliche und demokratische Nation gelten kann. Gerade wurde eine „dicke, rote Linie“ auf dem Weg in die Dekadenz und in den Zerfall der menschlichen Werte überschritten.
Die Dekadenz scheint eine Art von Kulturgut der (westlichen) Menschheit zu sein. Und ja, die USA als Nation fungiert darin als Vorreiter des Anthropozän als eine verwirrte, innerlich blockierte, auf die Zerstörung des Planeten fixierte, virtuell-manipulierte, aufgeblasene Figur mit Zylinder.
Wenn wir diesem peinlichen, zerstörerischen Treiben genug zugesehen haben, stehen wir auf und sagen: „das können wir besser“, und wo wir mit dem Ex-Präsidenten Barak Obama ausrufen: „Yes, we can !“ - und es tun.
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Lieber Thomas Rüedi, stimmt,…
Lieber Thomas Rüedi, stimmt, es ist schlimm, es ist "Feierabend". Aber das ganze Ausmass scheinen selbst Sie nicht zu kennen.
Ihr letzter Satz "wo wir mit dem Ex-Präsidenten Barak Obama ausrufen: „Yes, we can !“ - und es tun":
Nein, Obama ist das Gegenteil. Wie der vernichtende Kissinger ist Obama Friedensnobelpreisträger (Insider nennen es Friedhofsnobelpreis). Unter Obama, der sieben Kriege geführt hat, haben die USA mehr gebombt als unter Bush (besonders das In-Vivo-Drohnen-Training in Afghanistan und etlichen weiteren Ländern, Morde gegen Zivilisten), das muss man erst mal schaffen. Zudem erklärte Obama in einer Rede vor der Militärakademie in Westpoint die USA als die «einzige unverzichtbare Nation». Das sagte nicht mal Hitler. Oder doch?
https://www.infosperber.ch/politik/welt/harris-als-praesidentin-america…
Hintergrundallgemeinwissen:…
Hintergrundallgemeinwissen:
https://www.youtube.com/watch?v=iMLJAU2JGUE
Es geht Ihnen wie mir, Herr…
Es geht Ihnen wie mir, Herr Rüedi! Wir können es nicht fassen, dass die Menschen immer wieder die gleichen Fehler machen und auf primitive Machtmenschen reinfallen, welchen es um ihr eigenes Ich und nicht um das Wohl der Mehrheit geht. Wie viele destruktive Menschen wurden durch das Volk gewählt. Oder vielmehr: Das Volk wurde dermassen beeinflusst, dass es lediglich zu wählen glaubte, obwohl es willenlos dem Druck der Masse folgte. Sie erwähnen Mandela. Man könnte auch Michail Gorbatschow oder Mahatma Gandhi erwähnen, die der Welt Gutes brachten. Aber eben nur solange, wie sie da waren, danach wüteten wieder die Egomanen, die gewiss nicht nach einer besseren Welt trachteten.
@Martin Hofer Dass Gorbi…
@Martin Hofer
Dass Gorbi selbst beklagte, dass er den Fehler seines Lebens machte, indem zum Dank für seine Friedensinitiative (Rückzug 1990 nach dem 2WK, während die USA blieben) die USA ihm (Atom-) Raketen "an meinen Gartenzaun" stellen, und dass er damit dasselbe sagt wie Putin, muss uns bewusst sein, weil sonst wir selbst zu Fehleinschätzungen führen könnten.