Zürich Schweizer Journalismus ist nicht sehr diversIm Schweizer Journalismus besteht wenig Diversität. Herkunft, politische Einstellung und Bildungsgrad sind oft ähnlich, wie eine Studie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften zeigt.
Baku Umweltminister Rösti bekräftigt in Baku Schweizer KlimazielDie Schweiz wolle das 1,5-Grad-Klimaziel einhalten. Dies hat Umweltminister Albert Rösti bei einem Auftritt im Rahmen der laufenden Uno-Klimakonferenz in Baku am Donnerstag bekräftigt.
Den Haag Weltstrafgericht erlässt Haftbefehl gegen NetanjahuDer Internationale Strafgerichtshof hat Haftbefehle gegen Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu, den früheren Verteidigungsminister Joav Galant und gegen einen Anführer der Terrororganisation Hamas im Gazastreifen erlassen. Die Richter in Den Haag stimmten einem Antrag des Chefanklägers Karim Khan vom Mai zu.
Bern Bundesrat gegen generell steuerbefreite Restaurant-TrinkgelderDer Bundesrat will Trinkgelder in der Gastronomie nicht generell von den Steuern befreien. Eine Motion aus der Mitte-Fraktion, die eine solche Ausnahme für Trinkgelder verlangt, empfiehlt er zur Ablehnung. Gastrosuisse bedauert diese Haltung.
Luzern Rechtsprechung zu IV-Leistungen bei starkem Übergewicht angepasstDie Behandelbarkeit von starkem Übergewicht steht einem Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung nicht mehr von vornherein entgegen. Dies hat das Bundesgericht entschieden. Es passt damit seine Rechtsprechung zum Anspruch auf IV-Leistungen bei Adipositas an.
Bern Schweizerinnen und Schweizer fahren 2023 mehr mit der BahnIn keinem europäischen Land sind die Menschen in vergangenen Jahr so viel mit der Eisenbahn gereist wie in der Schweiz. 2023 legten die Schweizerinnen und Schweizer im Durchschnitt 2466 Personenkilometer auf der Schiene zurück.
Lausanne Waadtländer Staatsanwaltschaft unterliegt gegen KlimaaktivstenDas Bundesgericht ist nicht auf die Beschwerde der Waadtländer Staatsanwaltschaft im Fall der Klimaaktivisten eingetreten, die in einer UBS-Filiale in Lausanne Kohle ausstreuten. Laut Gericht hat die Staatsanwaltschaft keine Berechtigung, Beschwerde zu führen.
Moskau Russland will Storm-Shadow-Marschflugkörper abgefangen habenRussland hat nach eigenen Angaben zwei von der Ukraine abgefeuerte Marschflugkörper vom Typ Storm Shadow abgefangen. Das teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Es wäre der erste Einsatz solcher aus Grossbritannien gelieferten Marschflugkörper über Russland seit Kriegsbeginn.
Bern Neuer GAV für die Gerüstbaubranche tritt am 1. April 2025 in KraftIn der Gerüstbaubranche haben sich die Sozialpartner auf einen neuen Gesamtarbeitsvertrag GAV geeinigt. Er tritt am 1. April 2025 in Kraft und gilt für vier Jahre.
Bern Initiative für erleichterte Einbürgerungen dürfte zustande kommenDie Politik dürfte sich bald wieder mit der Forderung nach erleichterten Einbürgerungen befassen. Das Komitee hinter der Volksinitiative «Für ein modernes Bürgerrecht (Demokratie-Initiative)» hat am Donnerstag rund 105'000 beglaubigte Unterschriften eingereicht.
Moskau/Pjöngjang Tauschgeschäft? Russland sendet Zootiere nach NordkoreaRusslands Präsident Wladimir Putin hat Nordkorea mehr als 70 exotische Tiere aus dem Moskauer Zoo geschenkt.
Bern Mittlerweile rund jede dritte Autobahn-Vignette ist eine E-VignetteDie elektronische Autobahn-Vignette stösst auf Anklang. Gut ein Drittel der 2024 verkauften Vignetten wurde auf digitalem Weg verkauft. Das zeigen Zahlen des zuständigen Bundesamtes für Zoll und Grenzsicherheit.
Tel Aviv Israelischer Historiker bei Feldstudie im Südlibanon getötetEin in Israel bekannter Historiker für jüdisches Leben in der Region ist bei einer Feldstudie im Südlibanon während eines Feuergefechts getötet worden.
Bern Abbau von tausend Stellen bis 2029 bei SRG SSRDie Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft SRG SSR baut gemäss einer eigenen Schätzung bis 2029 rund tausend Vollzeitstellen ab. Das Medienhaus bestätigte Keystone-SDA am Donnerstag einen entsprechenden Medienbericht über das Sparprogramm. bilder
Kiew Luftangriffs- und Raketenalarm in der UkraineIn der Ukraine ist am frühen Morgen landesweit Luftangriffs- und Raketenalarm ausgelöst worden. Im Gebiet Dnipropetrowsk sei eine russische Hyperschallrakete vom Typ «Kinschal» eingeschlagen, berichtete die Agentur Ukrinform. Die Rakete war demnach von einem Mig-31-Kampfjet abgefeuert worden. Genauere Angaben wurden zunächst nicht gemacht.
Kiew Institut: Ukraine setzt Marschflugkörper gegen Russland einDie Ukraine hat einem Bericht des Instituts für Kriegsstudien (ISW) zufolge nach weitreichenden Raketen offenkundig auch erstmals Marschflugkörper aus westlicher Produktion gegen Ziele in Russland eingesetzt.
Bern Wettbewerbskommission tadelt Französischen Madrigall-VerlagDie französische Verlagsgruppe Madrigall missbraucht laut der Wettbewerbskommission ihre Marktmacht gegenüber der Schweizer Buchhändlerin Payot. Sie verpflichtet den Verlag, Payot den Direktimport von Bücher zu günstigeren Preisen zu ermöglichen.
Brüssel Umstrittenes Personal für neue EU-KommissionTrotz vehementer Kritik aus dem EU-Parlament werden der künftigen Europäischen Kommission voraussichtlich mehrere politische Reizfiguren angehören.
Bern Weitere Anstrengungen im Kampf gegen Antibiotikaresistenzen nötigDer neue Antibiotikaresistenzen-Bericht der Schweiz zeigt eine Abnahme des Antibiotika-Einsatzes besonders in der Veterinärmedizin. Trotzdem weist er auf weiteren Handlungsbedarf beim korrekten Einsatz von Antibiotika bei der Resistenzbekämpfung hin.
Brüssel Deutschland geht von Drohnenhilfe Chinas für Russland ausDie Bundesregierung geht davon aus, dass China Drohnenhilfe für Russland leistet. «Das muss und wird Konsequenzen haben», sagte Aussenministerin Annalena Baerbock am Rande eines EU-Treffens in Brüssel. Der Angriffskrieg von Russlands Präsident Wladimir Putin gegen die Ukraine sei auch ein Angriff auf die Freiheit in Europa und betreffe die Kerninteressen aller europäischen Staaten.
Moskau/Kiew 1.000 Tage Krieg – Wie kommen Moskau und Kiew zu Frieden?Mehr als 12.000 getötete Zivilisten, Zehntausende gefallene Soldaten und gut 300.000 Kriegsversehrte allein auf ukrainischer Seite sowie Dutzende zerstörte Städte und Dörfer gehören zur bisherigen Bilanz der russischen Invasion. Die geschätzten Kriegsschäden in der Ukraine liegen bei über 750 Milliarden Euro. 1.000 Tage dauert Russlands Angriffskrieg an diesem Dienstag (19. November).
Rio de Janeiro Was wird wichtig in Rio? G20-Länder ringen um LösungenBrasilien will auf dem G20-Gipfel in Rio de Janeiro den Kampf gegen den Hunger, den Klimawandel und die Besteuerung von Superreichen vorantreiben. Doch es werden wohl wieder geopolitische Konflikte sein, die die Gespräche dominieren. Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Treffen der Staats- und Regierungschefs der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer:
Kiew Ukraine vor neuen StromabschaltungenNach den jüngsten russischen Angriffen gegen die Energie-Infrastruktur beginnen in der Ukraine am Morgen landesweite Stromabschaltungen. Dazu veröffentlichte der nationale Stromversorger Ukrenerho vorab Zeitpläne für die verschiedenen Regionen, in denen dann für mehrere Stunden der Strom abgeschaltet wird.
Beirut/Gaza Hisbollah deutet Verhandlungsbereitschaft mit Israel anWährend Israel seine massiven Angriffe auf den Libanon fortsetzt, deutet die Hisbollah Verhandlungsbereitschaft an. Die proiranische Schiitenmiliz sieht Regierungskreisen im Libanon zufolge in einem von den USA vorgebrachten Entwurf für eine Waffenruhe mit Israel eine Basis für weitere Gespräche.
Washington Trump macht «Kämpfer für freie Meinungsäusserung» zu Behörden-ChefDer designierte US-Präsident Donald Trump will mit Brendan Carr einen «Kämpfer für die freie Meinungsäusserung» zum Vorsitzenden der Telekommunikations-Aufsicht FCC machen. Das teilte Trump auf der von ihm mitbegründeten Plattform Truth Social mit.
Rio de Janeiro Guterres nimmt G20-Staaten vor Gipfel in Rio in die PflichtVor dem G20-Gipfel in Brasilien hat UN-Generalsekretär António Guterres die Staats- und Regierungschefs der Industrie- und Schwellenländer in die Pflicht genommen. Die Welt stehe vor massiven Problemen wie Klimawandel, Armut sowie den Kriegen in der Ukraine, Nahost und dem Sudan, sagte Guterres in Rio de Janeiro.
Berlin/Zürich/Genf Russische Exil-Opposition protestiert weltweit gegen PutinGegen den russischen Angriffskrieg in der Ukraine und gegen Präsident Wladimir Putin sind am Wochenende weltweit Exil-Russinnen und -Russen auf die Strasse gegangen. Auch in Zürich und Genf protestierten Dutzende.
Bratislava Tausende protestieren gegen slowakische RegierungMehrere Tausend Menschen haben am Abend in mehreren Städten der Slowakei gegen die vom linkspopulistischen Ministerpräsidenten Robert Fico geführte Dreiparteien-Regierung protestiert. Bei der grössten Kundgebung in der Hauptstadt Bratislava schätzten Oppositionsmedien die Zahl der Teilnehmer auf 17- bis 18-Tausend.
Washington Medien: USA erlauben Ukraine Angriffe auf Ziele in RusslandUS-Präsident Joe Biden hat der Ukraine übereinstimmenden US-Medienberichten zufolge den Einsatz weitreichender Raketen gegen bestimmte Ziele in Russland erlaubt. Die «New York Times» berichtete unter Berufung auf US-Regierungsvertreter, es gehe dabei zunächst um die Verteidigung der von Ukrainern besetzten westrussischen Region Kursk. Dort zeichnet sich eine Gegenoffensive Moskaus ab.
Washington Historischer Besuch - Biden reist ins AmazonasgebietUS-Präsident Joe Biden ist zu seinem historischen Besuch im brasilianischen Amazonasgebiet eingetroffen. Es ist der erste Besuch eines amtierenden US-Präsidenten in Manaus am Ufer des Rio Negro im Nordwesten Brasiliens. Der 81-Jährige machte sich an Bord eines Helikopters aus der Luft ein Bild von der Lage.
Genf Russische Oppositionelle protestieren in Genf gegen Putin-Regime1000 Tage nach dem russischen Überfall auf die Ukraine haben am Sonntag in Genf Dutzende Exil-Russinnen und -Russen gegen das Regime von Präsident Wladimir Putin protestiert. Sie forderten unter anderem ein sofortiges Ende des Krieges. «Stop Putin», war zu lesen.
Caracas Dutzende Häftlinge nach Protesten gegen Wahl in Venezuela freigelassenIn Venezuela sind Dutzende Menschen freigelassen worden, die im Juli bei den Protesten gegen die von Betrugsvorwürfen begleitete Präsidentenwahl festgenommen worden waren. Der regierungstreue Generalstaatsanwalt Tarek William Saab kündigte laut örtlichen Medienberichten an, bis Samstag seien 225 Haftentlassungsbescheide umgesetzt worden.
Rio de Janeiro G20-Gipfel in Brasilien: Ambitionierter Lula und «lahme Enten»Der Zuckerhut wolkenverhangen, schwer bewaffnete Militärs an der Copacabana und aufgrund zusätzlicher Feiertage vergleichsweise entspannte Einwohner - so empfängt die brasilianische Metropole Rio de Janeiro die Teilnehmer des G20-Gipfels.
Warschau Tusk: «Telefondiplomatie» mit Putin wenig hilfreichDer polnische Regierungschef Donald Tusk hat den Nutzen von Gesprächen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Zweifel gezogen. «Niemand wird Putin mit Telefonaten stoppen», schrieb der liberalkonservative Politiker bei der Online-Plattform X mit Blick auf Russlands Angriffskrieg in dem Nachbarland.
Wiesbaden «Team Robert»: Habeck führt Grüne in den WahlkampfRobert Habeck führt die Grünen in den Bundestagswahlkampf. Jetzt ist es auch offiziell: Ein entsprechender Antrag erhielt beim Bundesparteitag in Wiesbaden 96,48 Prozent der Delegierten-Stimmen. «Wir nehmen die Wahl an!», rief Habeck, der im Duo mit Aussenministerin Annalena Baerbock kämpft.
Wiesbaden Grüne ziehen mit Habeck an der Spitze in die BundestagswahlJetzt ist es offiziell: Robert Habeck wird die Grünen in den Bundestagswahlkampf führen. Für einen entsprechenden Antrag stimmten bei einem Parteitag in Wiesbaden 96,48 Prozent der Delegierten.
Beirut Heftige Explosion erschüttert Zentrum BeirutsIn der libanesischen Hauptstadt Beirut hat eine Explosion das Stadtzentrum erschüttert. Libanesische Medien berichteten übereinstimmend über einen israelischen Luftschlag in dem Stadtviertel Ras Al Naba im Herzen der Küstenmetropole.
Wiesbaden Baerbock sichert Habeck Unterstützung für Wahlkampf zuAussenministerin Annalena Baerbock hat Robert Habeck kurz vor dessen Kür zum Spitzenkandidaten der Grünen als «superpragmatisch» gelobt. Als Wirtschaftsminister habe er in Krisenzeiten Kurs gehalten und Deutschland aus der Abhängigkeit vom Energielieferanten Russland befreit, sagte Baerbock beim Bundesparteitag der Grünen in Wiesbaden.
Rio de Janeiro Elf Dinge, die man über die G20 wissen mussDie Staats- und Regierungschefs der führenden Wirtschaftsmächte kommen an diesem Montag zu ihrem jährlichen Gipfeltreffen in der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro zusammen.
Beirut Neue israelische Luftschläge in BeirutIsraels Luftwaffe hat erneut Ziele in der libanesischen Hauptstadt Beirut bombardiert. Wie eine Reporterin der Deutschen Presse-Agentur berichtete, trafen Luftschläge auch ein Viertel nur wenige Kilometer vom Herzen der Hauptstadt entfernt.
Bern Dank Vereinatunnel in 18 Minuten vom Prättigau ins UnterengadinAuf einen Schlag ist mit der Eröffnung des Vereinatunnels vor 25 Jahren das Unterengadin deutlich näher ans Mittelland herangerückt. Die Reisezeit von Zürich nach Scuol halbierte sich. 18 Minuten dauert die Fahrt von Klosters im Prättigau nach Susch/Lavin.
Kiew Selenskyj: Russischer Angriff galt der EnergieinfrastrukturRussland hat die Ukraine mit etwa 120 Raketen und 90 Drohnen angegriffen. «Unsere Flugabwehr hat über 140 Luftziele zerstört», schrieb Präsident Wolodymyr Selenskyj bei Telegram. Ziel sei vor allem die Energieinfrastruktur im gesamten Land gewesen. «Leider gibt es beschädigte Objekte durch Einschläge und herabfallende Trümmer», teilte der Staatschef mit.
Insgesamt 35 Rudel in der Schweiz Kantone haben diesen Herbst bisher 39 Wölfe erlegt, davon 23 in GraubündenMindestens acht von den in der Schweiz lebenden 35 Rudel dürfen während der Jagdsaison eliminiert werden. Bisher wurden in Graubünden, Wallis, Waadt und St. Gallen mindestens 39 Wölfe geschossen.
Kiew/Moskau Bericht: Nordkorea liefert schwerste Artillerie an RusslandDie ukrainischen Streitkräfte stehen in den kommenden Tagen und Wochen vor einer gewaltigen Aufgabe.
Berlin/Rio de Janeiro Scholz' Reise ins Ungewisse: Erstmal G20, aber was dann?Eins steht fest: Das G20-Treffen in Rio de Janeiro, zu dem Bundeskanzler Olaf Scholz am Sonntagmittag aufbricht, wird nicht sein letzter Gipfel sein.
Lima/Washington/Peking Xi: China will «stabile Beziehung» zu den USA erhaltenChinas Staatschef Xi Jinping hat bei einem Treffen mit US-Präsident Joe Biden deutlich gemacht, weiterhin eine «stabile Beziehung» zu den USA anzustreben.
Tel Aviv Hunderte in Israel protestieren für Geisel-AbkommenMehrere hundert Menschen haben in der israelischen Küstenmetropole Tel Aviv erneut für die Freilassung der noch immer im Gazastreifen festgehaltenen Geiseln protestiert. Ihr Sohn trage immer noch die Narben seiner Tortur, sagte die Mutter eines von der Hamas entführten Jungen, der im Rahmen eines Abkommens Ende November 2023 freikam, auf einer Kundgebung im Zentrum der Stadt.
Gaza/Tel Aviv Palästinenser: Tote nach Angriffen im GazastreifenBei israelischen Angriffen im Gazastreifen hat es nach palästinensischen Angaben erneut viele Tote gegeben. Im Flüchtlingsviertel Al-Schati im Norden des Küstengebiets sei ein ehemaliges Schulgebäude Ziel eines Angriffs gewesen, teilte der von der Hamas kontrollierte Zivilschutz mit. Demnach wurden dabei zehn Menschen getötet und 20 weitere verletzt.
Zürich Protest in Zürich gegen Putin-Regime nach 1000 Tagen Ukraine-Krieg1000 Tage nach dem russischen Überfall auf die Ukraine haben in Zürich am Samstag Exil-Russinnen und -Russen gegen das Regime von Präsident Wladimir Putin protestiert. Auf Transparenten hiess es etwa «Russen gegen Krieg» oder «Stop Putin!».
Amsterdam/Tel Aviv Israels Präsident sagt Reise zum Weltklimagipfel abIsraels Präsident Izchak Herzog hat seinen Besuch beim Weltklimagipfel in Baku abgesagt. Grund seien «Sicherheitserwägungen», teilte Herzogs Büro mit. Details wurden zunächst nicht genannt. Israelische Medien mutmassten, es gebe Sorge vor möglichen iranischen Angriffen auf israelische Ziele in Aserbaidschan.
Wiesbaden Brantner und Banaszak sind neue Grünen-ChefsFranziska Brantner und Felix Banaszak sind neue Grünen-Vorsitzende. Die Delegierten beim Bundesparteitag in Wiesbaden wählten Brantner mit 78,15 Prozent der Stimmen, Banaszak erhielt 92,88 Prozent und damit das deutlich bessere Ergebnis. Beide sind für eine Amtszeit von zwei Jahren gewählt.
Wiesbaden Banaszak mit 92,88 Prozent als Grünen-Chef gewähltFelix Banaszak ist neuer Co-Vorsitzender der Grünen. Die Delegierten beim Bundesparteitag in Wiesbaden wählten den 35-Jährigen mit 92,88 Prozent der Stimmen für eine Amtszeit von zwei Jahren.
Kiew Selenskyj: Ukraine noch nicht in der Lage für VerhandlungenDer ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kann sich Gespräche mit Russland über ein Kriegsende nur unter bestimmten Vorzeichen vorstellen. «Unter der Bedingung, dass die Ukraine nicht allein mit Russland (verhandelt) und die Ukraine stark sein wird», sagte der Staatschef dem öffentlich-rechtlichen Radiosender des Landes.
Tallinn Estland wird Munition und Ausrüstung an Ukraine liefernEstland wird die Ukraine mit weiterer Militärhilfe im Kampf gegen Russland unterstützen. Die Regierung des baltischen EU- und Nato-Staates hat die Lieferung verschiedener Arten von Munition, Uniformen, Beobachtungsgeräten und Schutzausrüstung beschlossen. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Tallinn mit. Nähere Angaben zum Umfang oder Wert des Hilfspakets wurden nicht gemacht.
Wiesbaden Brantner mit 78,15 Prozent als Grünen-Chefin gewähltFranziska Brantner ist neue Co-Vorsitzende der Grünen. Die Delegierten beim Bundesparteitag in Wiesbaden wählten die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium mit 78,15 Prozent der Stimmen für eine Amtszeit von zwei Jahren. Sie gehört dem Realo-Flügel ihrer Partei an.
Bern SGB-Präsident sieht keine nahe Lösung bei EU-VerhandlungenDer Präsident des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB), Pierre-Yves Maillard, sieht keine nahe Lösung in den Verhandlungen über ein Rahmenabkommen mit der EU. Es gebe zwar einige Verbesserungen, aber beim Lohnschutz sei es noch schlechter geworden.
Bern Dachverband Berufsbildung Schweiz feiert 150-jähriges BestehenDer Dachverband Berufsbildung Schweiz hat am Samstag sein 150-jähriges Jubiläum gefeiert. Am Festtakt im Berner Kursaal traten auch Bildungsminister Guy Parmelin und die Berner Bildungsdirektorin Christine Häsler auf.
Tel Aviv/Beirut Armee: Wieder Drohnenangriffe aus dem Libanon auf IsraelDie israelische Armee hat nach eigenen Angaben erneut Drohnen der libanesischen Hisbollah-Miliz abgeschossen. Im Abstand von etwa einer Stunde seien je zwei der unbemannten und mit Sprengstoff beladenen Flugobjekte über Galiläa vom Himmel geholt worden. Wegen der Gefahr durch herabstürzende Trümmerteile sei Luftalarm ausgelöst worden.
Baku UN-Klimachef warnt G20-Länder vor wirtschaftlichem «Blutbad»In den zähen Verhandlungen auf der Weltklimakonferenz hofft man auf Bewegung durch den anstehenden Gipfel der Gruppe der führenden Wirtschaftsmächte (G20) in Brasilien. «Ohne eine rasche Senkung der Emissionen wird keine der G20-Volkswirtschaften von einem klimabedingten wirtschaftlichen Blutbad verschont bleiben», sagte UN-Klimachef Simon Stiell in Baku.
Moskau/Kiew/Berlin Kreml offen für Ukraine-Gespräche - Kritik an Scholz-AnrufDie russische Regierung zeigt sich nach dem ersten Telefonat zwischen Bundeskanzler Olaf Scholz und Kremlchef Wladimir Putin seit fast zwei Jahren offen für weitere Gespräche.
Washington Trump macht 27-Jährige zu RegierungssprecherinDer designierte US-Präsident Donald Trump hat eine 27 Jahre alte Mitarbeiterin als seine künftige Sprecherin im Weissen Haus auserkoren.
Den Haag Bruch der niederländischen Koalition verhindertDie Koalitionsparteien der niederländischen Regierung haben einen Bruch verhindert und ihren Streit über mutmasslich rassistische Äusserungen von Ministern beigelegt.
Beirut Libanon: Nicht explodierte Granate schlägt auf UN-Gelände einEine nicht explodierte Artilleriegranate ist auf einem Stützpunkt der UN-Friedensmission im Libanon (Unifil) eingeschlagen.
Den Haag Krisengespräche der Regierungskoalition in den NiederlandenDie Koalitionsparteien der niederländischen Regierung sind zu Krisengesprächen zusammengetroffen. Anlass für die Krise ist ein Konflikt mit der Zentrumspartei NSC nach angeblich rassistischen Äusserungen über Muslime und marokkanische Niederländer infolge der Angriffe auf israelische Fussballfans in Amsterdam in der vergangenen Woche.
Beirut Israelische Luftschläge auf südliche Vororte BeirutsDie südlichen Vororte der libanesischen Hauptstadt Beirut sind erneut von israelischen Luftschlägen getroffen worden. Nach Angaben einer dpa-Reporterin gab es mindestens drei Explosionen. Schwarzer Rauch stieg über dem Gebiet auf. Ziel der Angriffe war wie schon am Morgen und in den vergangenen Tagen das Viertel Rubairi.
Baku G7-Staaten auf Klimakonferenz mit Negativpreis ausgezeichnetAuf der Weltklimakonferenz in Aserbaidschan sind die G7-Staaten mit dem Negativpreis «Fossil des Tages» ausgezeichnet worden. Zur Begründung hiess es, die Staatengruppe sei angereist, ohne konkrete Zusagen für aufgestockten Finanzhilfen an ärmere Staaten im Gepäck zu haben.
Turin Sprengsatz und verletzte Polizisten bei Demo gegen Meloni-RegierungNach der Explosion eines selbstgebauten Sprengsatzes bei einer Demonstration gegen die rechte Regierung von Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni in Turin sind mehr als ein Dutzend Polizisten leicht verletzt worden.
Berlin/Moskau Scholz telefoniert erstmals seit zwei Jahren mit PutinNach fast zwei Jahren Funkstille hat der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz wieder mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin telefoniert. Das Gespräch hat nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur eine Stunde gedauert. Über die Inhalte wurde zunächst nichts bekannt. Zuerst hatte die «Süddeutsche Zeitung» darüber berichtet.
Bern Neues Parlament-Besucherzentrum am Bundesplatz beabsichtigtDas heutige Informationszentrum im Bundeshaus kommt besuchermässig an seinen Anschlag. Deshalb führt die Verwaltungsdelegation der Bundesversammlung eine Machbarkeitsstudie für ein externes Informations- und Besucherzentrum am Bundesplatz durch.
Berlin/Moskau Scholz telefoniert erstmals seit zwei Jahren mit PutinNach fast zwei Jahren Funkstille hat der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz wieder mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin telefoniert. Das Gespräch hat nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur eine Stunde gedauert. Zuvor hatte die «Süddeutsche Zeitung» darüber berichtet.
Gaza/Tel Aviv Wieder tödliche Kämpfe und Angriffe im GazastreifenBei israelischen Angriffen im gesamten Gazastreifen sind palästinensischen Angaben wieder mehrere Menschen ums Leben gekommen. Fünf Todesopfer habe es etwa in den Städten Gaza und Beit Lahia im Norden, zwei weitere in Deir al-Balah im Zentrum des Küstengebiets gegeben, meldete die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa.
Moskau Südrussische Region Krasnodar meldet massiven DrohnenangriffRussland hat in der Nacht nach eigenen Angaben zahlreiche ukrainische Drohnenangriffe abgewehrt. Dem Verteidigungsministerium zufolge wurden 51 Drohnen über den Regionen Krasnodar und Belgorod sowie über der von Russland annektierten Krim und dem Asowschen Meer zerstört.
Colombo Bündnis von Sri Lankas Präsident gewinnt Zwei-Drittel-MehrheitBei der Parlamentswahl in Sri Lanka haben die Wähler dem Linksbündnis des neuen Präsidenten Anura Kumara Dissanayake zu einer Zwei-Drittel-Mehrheit verholfen und damit die Position des Staatschefs gestärkt.
Genf UN besorgt über immer mehr Drohnenangriffe in der UkraineDie russische Armee greift in der Ukraine nach UN-Angaben zunehmend die Bevölkerung und zivile Energieinfrastruktur mit Drohnen an. Der humanitäre UN-Koordinator im Land, Matthias Schmale, warnt vor einem möglichen «Kipppunkt», der neue Massenfluchtbewegungen auslösen könnte. 3,6 Millionen Menschen seien intern vertrieben, sagte Schmale.
Tel Aviv Katz bestätigt Tausende Einberufungen von UltraorthodoxenIsraels neuer Verteidigungsminister Israel Katz hat die von seinem Vorgänger geplante Einberufung Tausender ultraorthodoxer Männer bestätigt. 7.000 Einberufungsbescheide sollen von Sonntag an schrittweise verschickt werden, wie das israelische Verteidigungsministerium mitteilte.
Bern Ständeratskommission lehnt Prüfung ausländischer Investitionen abÜbernahmen von Schweizer Unternehmen durch ausländische Investoren sollen nicht strenger kontrolliert werden. Die zuständige Ständeratskommission will nichts mehr von einem Investitionsprüfgesetz wissen und beantragt, nicht auf die Vorlage einzutreten.
Tel Aviv/Beirut Israel: Luftwaffe greift mehr als 120 Ziele im Libanon anIsraels Armee hat laut eigener Darstellung binnen 24 Stunden mehr als 120 Ziele der Hisbollah im Libanon aus der Luft angegriffen. Dazu zählten Waffenlager und Raketenwerfer, die Geschosse auf Israel abgefeuert hätten, teilte das israelische Militär mit. Auch die Einsätze am Boden im Süden des Nachbarlandes dauern den Angaben nach an.
Baku UN-Klimagipfel: Inselstaaten erwarten Milliarden-HilfenAuf der Weltklimakonferenz haben sich Dutzende Entwicklungsländer und von der Klimakrise bedrohte Inselstaaten mit milliardenschweren Geldforderungen an die Industrieländer gewendet.
Bern/Stadel ZH/Würenlingen AG Kritiker eines Atom-Endlagers fordern nationale VolksabstimmungNoch bevor die zuständige Behörde kommende Woche das Rahmenbewilligungsgesuch für ein geologisches Atom-Endlager einreichen wird, macht sich Widerstand breit: Ein Komitee fordert, dass nach dem Parlament auch das Volk grünes Licht für das Projekt geben muss.
Bern Anpassungen wegen EU-Asylpakt nach Links-Rechts-Schema umstrittenWegen des Asyl- und Migrationspaktes der EU muss die Schweiz fünf Gesetze im Zusammenhang mit den Schengen-/Dublin-Abkommen anpassen. Die SVP zeigt sich grundsätzlich ablehnend. FDP und Mitte unterstützen die Revision. Links-grün fordert humanitäre Nachbesserungen.
Bern Kampagne macht auf die Gefahren falsch entsorgter Akkus aufmerksamFalsch entsorgte Lithium-Ionen-Akkus können sich entzünden. Eine neue Kampagne will die Bevölkerung für die Brandgefahr sensibilisieren.
Colombo Bündnis von Sri Lankas Präsident gewinnt ParlamentswahlBei der Parlamentswahl in Sri Lanka haben die Wähler dem Linksbündnis des neuen Präsidenten Anura Kumara Dissanayake eine komfortable Mehrheit verschafft. Die Nationale Volksmacht (NPP) unter Führung des Marxisten kommt Teilergebnissen der staatlichen Wahlkommission zufolge auf mindestens 123 der 225 zu vergebenden Sitze.
Bern Genfer Baudirektor kritisiert Bundesrat wegen Lärmblitzer-StoppDie Verzögerung bei der Einführung von Lärmblitzern hat beim Genfer Baudirektor Antonio Hodgers (Grüne) für Enttäuschung gesorgt. Er beklagte in einem Interview, dass eine kleine Minderheit von Verkehrsteilnehmenden übermässigen Lärm verursache, was viele belaste.
Beirut/Tel Aviv/Washington Medien: USA legen Vorschlag für Waffenruhe im Libanon vorAngesichts Tausender Toter im Libanon haben die Vereinigten Staaten Medienberichten zufolge einen Vorschlag für eine Waffenruhe zwischen den israelischen Streitkräften und der libanesischen Schiiten-Miliz Hisbollah vorgelegt.
Odessa/Kiew Ukraine erneut von schweren Drohnenangriffen getroffenBei einem massiven russischen Drohnenangriff auf die Hafenstadt Odessa ist nach ukrainischen Behördenangaben eine Frau getötet worden.
Washington Robert F. Kennedy Jr. soll Trumps Gesundheitsminister werdenDer einst parteilose US-Präsidentschaftsbewerber und erklärte Impfgegner Robert F. Kennedy Jr. soll Gesundheitsminister in der künftigen US-Regierung werden.
Genf Masern breiten sich laut WHO weltweit stark ausWeltweit ist die Zahl der Masern-Infektionen innerhalb eines Jahres um 20 Prozent gestiegen. Das teilten die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die US-Gesundheitsbehörde CDC mit. Im vergangenen Jahr lag die Zahl der Fälle weltweit geschätzt bei 10,3 Millionen.
Beirut UN: Unbekannte schiessen auf Blauhelmsoldaten im LibanonUnbekannte haben nach Angaben der Vereinten Nationen auf Blauhelmsoldaten im Libanon geschossen. Der Angriff ereignete sich, nachdem Soldaten der UN-Friedensmission Unifil bei einer Patrouille in der Nähe des südlibanesischen Ortes Kalauija ein verstecktes Munitionslager entdeckt hatten, wie die Beobachter mitteilten.
Beirut Weltbank: Milliarden-Verluste im Libanon wegen KriegDer Krieg im Libanon hat einer Schätzung der Weltbank zufolge für das Land bisher wirtschaftliche Verluste von knapp 5,1 Milliarden US-Dollar (ca. 4,8 Milliarden Euro) verursacht. Die Verluste für Sachschäden beliefen sich bisher auf rund 3,4 Milliarden US-Dollar, hiess es in dem Bericht.
Damaskus Syrien: 15 Tote nach israelischen Angriffen in DamaskusIsrael hat erneut Ziele in der syrischen Hauptstadt Damaskus bombardiert und nach syrischen Angaben mindestens 15 Menschen getötet. 16 weitere seien verletzt worden, berichtete die Staatsagentur Sana.
Teheran IAEA-Chef Grossi zu Atomgesprächen in TeheranDer Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) Rafael Grossi ist in Teheran, um die Verhandlungen über das umstrittene iranische Atomprogramm fortzusetzen.
Bern Tausende Mädchen und Knaben am diesjährigen ZukunftstagTausende Schülerinnen und Schüler haben am Donnerstag anlässlich des nationalen Zukunftstages ihre Eltern zur Arbeit begleitet oder bei Spezialprojekten Einblicke in die Arbeitswelt gewonnen. Mehr als 2500 Betriebe und Bildungsinstitutionen öffneten dafür ihre Tore.
Baku Argentinien ruft Delegation von Weltklimakonferenz zurückArgentinien hat seine Vertreter auf der Weltklimakonferenz in Baku vorzeitig abberufen. Mehr als 80 Repräsentanten des südamerikanischen Landes, die für das eigentlich zwei Wochen dauernde Gipfeltreffen in Baku angereist waren, seien am Mittwoch von ihrer Regierung aufgefordert worden, die aserbaidschanische Hauptstadt zu verlassen.