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Wilde Partie, viele Breaks: Waltert verpasst in Wimbledon Sprung ins Hauptfeld

In der zweiten Qualirunde ist der Traum Wimbledon für Simona Waltert ausgeträumt. Die Churerin unterliegt der Nummer 1 der Quali-Setzliste in zwei Sätzen.

Roman
Michel
27.06.24 - 08:01 Uhr
Regionalsport
Zu viele Fehler beim Aufschlag: Simona Waltert hadert mit sich selbst.
Zu viele Fehler beim Aufschlag: Simona Waltert hadert mit sich selbst.
Bild Alessandro della Valle / Keystone

An den Australian Open. An den French Open. Und nun auch in Wimbledon. Zum dritten Mal verpasst Simona Waltert in diesem Jahr an einem Grand-Slam-Turnier das Hauptfeld. Nach dem Sieg zum Qualistart in London am Dienstag unterliegt die Churerin in der zweiten Qualifikationsrunde der US-Amerikanerin Katie Volynets in zwei Sätzen. 3:6, 2:6 lautet das Resultat gegen die um über 150 Positionen besser klassierte Volynets, die Nummer 1 der Quali-Setzliste. 

Waltert startet zwar optimal in die Partie, nimmt ihrer Gegnerin gleich im ersten Game den Service ab. Bringt dann aber zwei mal in Folge den eigenen Aufschlag nicht durch. Auch in der Folge haben beide Spielerinnen im ersten Satz Mühe beim Service. Das Resultat: zwei weitere Breaks. Und am Ende ein 3:6 aus Sicht der Bündnerin. Auch der Start in Durchgang Nummer 2 gelingt der 23-Jährigen nach Mass. Nach wenigen Minuten steht es 2:0. Bloss: Danach holt sich Waltert kein einziges Game mehr. 

Spezielle Beziehung zu Wimbledon

Vor einem Jahr schaffte Waltert noch den Einzug ins Hauptfeld von Wimbledon, scheiterte dort an der Tschechin Marie Bouzkova. Zum Turnier in London hat die Bündnerin eine spezielle Beziehung, schaffte es 2017 bei den Juniorinnen bis in die Halbfinals. Vier Jahre später durfte sie in Wimbledon erstmals überhaupt an einer Qualifikation für ein Grand-Slam-Turnier teilnehmen. 

Aufgrund der Quali-Niederlage dürfte Waltert in der Weltrangliste weiter nach hinten rutschen. Derzeit wird sie auf Rang 227 geführt. Vor rund einem Jahr stand Waltert noch an der Schwelle zu den Top 100. 

Roman Michel ist Leiter Sport. Er arbeitet als Sportreporter und -moderator bei TV Südostschweiz. Weiter schreibt er für die gemeinsame Sportredaktion der Zeitung Südostschweiz und suedostschweiz.ch. Roman Michel studierte Journalismus und Organisationskommunikation und arbeitet seit 2017 für die Medienfamilie Südostschweiz. Mehr Infos

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