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Curling-Coach Hösli: «Olympia ist DAS Schaufenster»

Mit dem WM Titel im Mixed-Doppel haben die Glarner Curler Martin Rios und Jenny Perret das Olympiaticket gelöst. Rolf Hösli, Trainer des Teams, spricht im Interview mit TV Südostschweiz über die Bedeutung dieses Triumphs

02.05.17 - 11:45 Uhr
Schneesport
Das Weltmeisterteam mit Rolf Hösli, Jenny Perret, Martin Rios und Chef de Mission Laurence Bindeau (von links).
Das Weltmeisterteam mit Rolf Hösli, Jenny Perret, Martin Rios und Chef de Mission Laurence Bindeau (von links).
KEYSTONE

Mit zehn Siegen in zehn Spielen waren der 35-jährige Glarner Martion Rios und die 25-jährige Bielerin Jenny Perret das dominante Mixed-Doppel der Weltmeisterschaft in Kanada. Im Final verwandelte das Duo des Curlingclubs Glarus gegen den Gastgeber einen 2:5-Rückstand in einen 6:5-Sieg. 

Bereits nach dem gewonnenen Halbfinal war klar, dass die Schützlinge von Trainer Rolf Hösli die Olympia-Qualifikation geschafft und das vorrangige Ziel damit erreicht hat. «Danach war die Luft etwas draussen, was man dem Finalspiel angemerkt hat», sagt Hösli im Interview mit TV Südostschweiz.

Dass trotz Spiel um den WM-Titel vor der Brust die ganze Anspannung bereits abfällt, zeigt den Stellenwert des olympischen Curling-Turniers. «Olympia ist DAS Schaufenster», bestätigt Hösli: Das merke man vor allem auch an den TV-Einschaltquoten. An den vergangenen drei Olympischen Spielen hätten die besten Curling-Spiele die besseren Einschaltquoten generiert als die besten Formel-1-Rennen, so Hösli.

Rolf Hösli zum WM-Triumph des Glarner Mixed-Doppels

TV Südostschweiz, «so informiert», 01.05.2017.
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