Rücktrittswelle: Das wird dem Bündner Unihockey künftig fehlen
Zehn Spielerinnen und Spieler der drei Bündner NLA-Unihockey-Klubs haben ihren Rücktritt erklärt. «suedostschweiz.ch» zeigt, wen wir in Zukunft nicht mehr in der Halle antreffen und was uns dadurch fehlen wird.
Zehn Spielerinnen und Spieler der drei Bündner NLA-Unihockey-Klubs haben ihren Rücktritt erklärt. «suedostschweiz.ch» zeigt, wen wir in Zukunft nicht mehr in der Halle antreffen und was uns dadurch fehlen wird.
Piranha Chur
Manuela Dominioni
Neun Saisons spielte Manuela Dominioni mit Piranha Chur in der NLA. Sechs Mal wurde sie Schweizer Meisterin. Ein Jahr nach dem Rücktritt aus der Nationalmannschaft zieht Dominioni nun endgültig die Reissleine.
Das sagt «suedostschweiz.ch»
Mit Manuela Dominioni verliert Piranha Chur zwar nicht die torgefährlichste Stürmerin, dafür aber eine absolute Identifikationsfigur und ein elementarer Erfolgsfaktor für die Titelserie zwischen 2011/12 und 2015/16. Mit gerade einmal 26 Jahren musste die immer wieder von Verletzungen gebeutelte Trimmiserin dem körperlichen Zerschleiss einer Spitzensport-Karriere Tribut zollen.
Sonja Putzi
Genau wie Dominioni spielt Sonja Putzi seit der Saison 2007/08 in Piranha Churs erster Mannschaft. Auch sie blickt auf sechs gewonnene Meistertitel zurück.
Das sagt «suedostschweiz.ch»
Sonja Putzi hat eine grossartige Karriere in der Nationalmannschaft und bei Piranha Chur hinter sich. Vor dem Tor noch erfolgreicher als Dominioni hinterlässt die 28-jährige Multimedia-Produzentin im Piranha-Sturm eine grosse Lücke. Als schnelle, polyvalente und technisch starke Spielerin würde Putzi jedem Team fehlen.
Ladina Sgier
Seit der Saison 2010/11 ist Ladina Sgier fester Bestandteil der ersten Mannschaft. Fünf Meistertitel hat sie gewonnen.
Das sagt «suedostschweiz.ch»
Ladina Sgier hat sich mit ihrer schnörkellosen Defensivarbeit bei Piranha im Laufe der Jahre zur stellvertretenden Abwehrchefin hinter Flurina Marti gemausert. Auch in der Nationalmannschaft eine feste Grösse. Eine weitere Spielerin, die nicht einfach zu ersetzen ist.
Ramona Ludwig
Sie kann fast nur Meister. Seit 2012/13 in der ersten Mannschaft, war die Superfinal-Niederlage das einzige letzte NLA-Saisonspiel, das Ludwig je verlor.
Das sagt «suedostschweiz.ch»
Mit dem Ball führte Ramona Ludwig wohl eine etwas weniger feine Klinge als eine Sonja Putzi. Als kleine, wendige Spielerin war Ludwig immer ein wenig unterschätzt. Mit Aufsässigkeit und dem Torriecher machte sie zuletzt aber gar im Nationalteam eine gute Figur. Die vielleicht beste Forecheckerin der Liga.
Eileen Zwicker
Die Verteidigerin stand in den vergangenen beiden Saisons in 50 NLA-Spielen auf dem Matchblatt von Piranha Chur.
Das sagt «suedostschweiz.ch»
In ihren zwei Saisons auf höchster Stufe hat es Eileen Zwicker verpasst, nachhaltig auf sich aufmerksam zu machen. Nach aktuellem Informationsstand der Redaktion wurde ihr kein neuer Vertrag angeboten.
Chur Unihockey
Lulzim Kamaj
Abgesehen von einem Abstecher zu den Grasshoppers (2006 bis 2009) spielte Lulzim Kamaj immer für Chur. Im fortgeschrittenen Unihockey-Alter (Jahrgang 1982) hat sich der ehemalige Schweizer Nationalspieler zum Rücktritt durchgerungen.
Das sagt «suedostschweiz.ch»
Abgeklärt und technisch stark: Verteidiger Lulzim Kamaj war kaum vom Ball zu trennen. «Lulla» hinterlässt nicht nur als Abwehr-Patron, sondern auch als Typ eine grosse Lücke in der Mannschaft.
Adrian Stock
In der Saison 2015/16 noch mit 21 NLA-Einsätzen, wurde Adrian Stock in der vergangenen Spielzeit nicht mehr eingesetzt. Nun verabschiedet sich das Stürmer-Talent aus beruflichen Gründen vom Spitzensport.
Das sagt «suedostschweiz.ch»
Adrian Stock galt als sehr talentiert, wurde aber immer wieder von Verletzungen geplagt, wodurch seine Karriere ins Stocken geriet. Mit Passerelle und anschliessendem Studium vor der Brust zog der schussstarke Stürmer nun die Reissleine.
Alligator Malans
Sandro Dominioni
Abgesehen von einem einjährigen Schweden-Aufenthalt und einem Jahr bei Waldkirch St.Gallen spielte Sandro Dominioni während seiner ganzen Karriere bei Alliagtor Malans. Den Höhepunkt seiner Karriere erreichte er in der Meistersaison 2012/2013, wo er in 37 Spielen 67 Skorerpunkte realisierte und somit massgeblichen Anteil am Malanser Titel hatte.
Das sagt «suedostschweiz.ch»
Ein grosser Teamplayer und ehemaliger Nati-Stürmer verlässt die Bühne. Zuletzt kam er – auch wegen Verletzungssorgen – zwar nicht mehr so regelmässig zum Einsatz, aber wenn seine Dienste gefragt waren, war er immer noch für ein Tor gut.
David Koller
Nach einem Umweg über das NLB-Partnerteam UHC Sarganserland spielte sich David Koller in den vergangenen beiden Saisons bei Alligator fest. Zuletzt kam der Verteidiger häufig in der dritten Linie neben Patrik Künzli zum Einsatz.
Das sagt «suedostschweiz.ch»
Ein Verteidiger, auf den man sich verlassen konnte. Mit sehr wenigen Fehlern leistete David Koller seinen Beitrag zum Malanser Superfinal-Einzug.
Martin Hitz
Mit Alligator Malans wurde Martin Hitz Schweizer Meister und Cupsieger. Über Jahre hinweg hütete er das Tor der Schweizer Nationalmannschaft.
Das sagt «suedostschweiz.ch»
Eine Klublegende tritt ab. Martin Hitz war nicht nur ein herausragender Goalie, sondern auch ein äusserst fairer Sportsmann. In seinem letzten Spiel, dem Superfinal gegen Wiler-Ersigen, hielt er seine Farben mit tollen Paraden im Spiel. Er hätte den Titel zum Karrierenende verdient gehabt. Hitz wird Alligator in der Nachwuchsausbildung erhalten bleiben.


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