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KWZ investiert in Zervreila 8,3 Millionen

Für die Sanierung von Nebenanlagen der Staumauer Zervreila wendet die Zervreila Kraftwerke AG 8,3 Millionen Franken auf. 7,3 Millionen Franken gehen zulasten der eigentlichen Bauarbeiten, eine Million Franken wurden bereits in die Planung investiert.

18.05.17 - 15:32 Uhr
Wirtschaft

Am Donnerstag haben Clemens Hasler, der Geschäftsleiter der Zervreila Kraftwerke AG, und Betriebsleiter Hans-Peter Capatt die Medien in der Kraftwerkzentrale Zervreila auf dem Gemeindegebiet von Vals über die bevorstehenden Sanierungsarbeiten der Nebenanlagen informiert. Die Hauptarbeiten werden zwischen Februar und April nächsten Jahres durchgeführt.

Sicherheitsrelevante Einrichtungen

Die 151 Meter hohe Staumauer Zervreila und der 100 Millionen Kubikmeter Wasser fassende Speichersee wurden 1958 in Betrieb genommen. Wie Capatt vor den Medien ausführte, müssen nach fast 60 Betriebsjahren verschiedene Anlageteile saniert werden. Es sind dies allen voran der Grundablass und der Dotierauslass. Es handelt sich dabei um zwei sicherheitsrelevante Einrichtungen der Staumauer.

Ebenfalls saniert werden die Druckleitung und die dazugehörigen Absperrorgane. Laut Capatt kann der Stausee zur Erledigung der Bauarbeiten wegen den vielen Sedimente nicht vollständig entleert werden. Das macht die Sanierung komplexer, sodass weitereichende flankierende Massnahmen getroffen werden muüssen.

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