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Surselva profitiert direkt und indirekt

Das Projekt «San Gottardo 2020» befruchtet auch die Surselva. Das wurde am Mittagstreff des Handels- und Gewerbevereins Ilanz und Umgebung vom Dienstag deutlich gemacht.

31.05.17 - 05:00 Uhr
Wirtschaft
 Geschäftsführer Dieter Bogner (rechts) und Brand Manager Hubert Gross referierten am Mittagstreff.
Geschäftsführer Dieter Bogner (rechts) und Brand Manager Hubert Gross referierten am Mittagstreff.
ARCHIVBILD THEO GSTÖHL

Das Projekt «San Gottardo 2020», das Gemeinschaftsprojekt der vier Kantone Tessin, Uri, Wallis und Graubünden sowie des Staatssekretariats für Wirtschaft (seco) zur Entwicklung des Gotthardraums, stand gestern im Zentrum des Mittagstreffs des Handels- und Gewerbebvereins Ilanz und Umgebung. Es referierten Geschäftsführer Dieter Bogner und Brand Manager Hubert Gross.

Kein Geld für Einzelprojekte

Das Projekt, das in der dritten Realisierungsperiode steckt und pro Vier-Jahres-Periode rund 50 Millionen Franken kostet, wird mit Mitteln aus der Neuen Regionalpolitik des Bundes (NRP) finanziert. Wie Bogner ausführte, werden nur Projekte mitfinanziert, von denen entweder die ganze Gotthardregion oder mindestens zwei der beteiligten Kantone profitieren. «Die Förderung von Einzelprojekten ist nicht unsers Aufgabe», betonte Bogner.

Damit war auch schon die in der abschliessenden Diskussionsrunde gestellte Frage beantwortet, weshalb San Gottardo die Skigebietsverbindung Andermatt–Sedrun mit einem Darlehen von 40 Millionen Franken sowie einem À-Fonds-perdu Beitrag von acht Millionen Franken unterstützt, nicht aber beispielsweise die Ausbaupläne der Bergbahnen Obersaxen.

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