Heftige Vorwürfe gegen ehemaligen Landi-Geschäftsführer
Anfang September war der Geschäftsführer der Landi Graubünden AG freigestellt worden. Mitte September folgte die Fristlose Kündigung. Der Vorwurf des Verwaltungsrates: Der Mann soll sich selbst bereichert haben.
Anfang September war der Geschäftsführer der Landi Graubünden AG freigestellt worden. Mitte September folgte die Fristlose Kündigung. Der Vorwurf des Verwaltungsrates: Der Mann soll sich selbst bereichert haben.
Mit einem Schreiben hat der Verwaltungsrat der Landi Graubünden AG seine Aktionäre darüber informiert, dass dem ehemaligen Geschäftsführer der Landi Graubünden AG fristlos gekündigt wurde. Er habe sich massgebliche und systematische Verfehlungen in Bezug auf die Einhaltung von Geschäftsprozessen und die Buchführung zuschulden kommen lassen, wie es in dem Schreiben heisst. Ausserdem wird dem Mann darin vorgeworfen, sich persönlich bereichert zu haben.
Verwaltungsrat behält sich weitere Schritte vor
Im Schreiben heisst es weiter, dass der Mann nach aktuellem Kenntnisstand alleine gehandelt und seine Verfehlungen geschickt verborgen habe. Der Verwaltungsrat der Landi Graubünden AG verspricht eine lückenlose Aufklärung der genauen Umstände. Ein solcher Fall dürfe sich nicht wiederholen. Man behalte sich vor, weitere rechtliche Schritte gegen den ehemaligen Geschäftsführer einzuleiten.
Der Verwaltungsrat der Landi Graubünden AG verwies für weitere Auskünfte an die Agrargenossenschaft Fenaco, zu der das Bündner Unternehmen gehört. Diese war am Montag für eine Stellungnahme nicht erreichbar. (dje)

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