Familien nicht zusätzlich belasten
Renten Lücken schliessen für alle Generationen
Unsere Gesellschaft und unsere Arbeitsweise hat sich in den letzten Jahren verändert, aus diesem Grund ist es wichtig, dass sich unsere Sozialwerke mit der Gesellschaft mitverändern. Heute arbeiten mehr Personen Teilzeit, unsere Altersvorsorge ist jedoch immer noch für 100% Pensen ausgelegt. Ein weiterer Grund, weshalb die BVG-Reform dringend notwendig ist, dass mehr Frauen im Arbeitsmarkt tätig sind als früher. Personen mit einem tiefen Einkommen haben später sehr tiefe oder keine Pensionskassenrente. Davon betroffen sind überdurchschnittlich viele Frauen, die oft Teilzeit oder in Branchen mit tiefen Löhnen arbeiten. Künftig sollen die Renten sicherer finanziert werden. Zudem werden Personen, die heute keine oder nur eine kleine Rente haben in Zukunft von einer höheren Rente profitieren, wenn die BVG-Reform angenommen wird. Deshalb stimme ich für die BVG-Reform am 22. September deutlich mit Ja ab.
Katia Gmür, Rapperswil-Jona, Präsidentin Die Junge Mitte Kanton St. Gallen
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Katia Gmür, Jona, wenn Sie …
Katia Gmür, Jona, wenn Sie "Mitte" sind, wo ist dann "Rechts"?
Dass es Ihnen um die armen Familien bzw.um die Armen gehe, finde ich eine Irreführung.
Denn die SP Schweiz enthüllt das Gegenteil:
Die grosse Profiteurin der BVG-Vorlage ist die Finanz- und Versicherungsindustrie. Darum buttert sie auch fast eine Million Franken in die Ja-Kampagne. Was viele nicht wissen: Wie stark ihre Lobby in SVP- und FDP-Kreisen verankert ist. Das zeigt unser «Direkt»-Magazin auf.
https://direkt-magazin.ch/abstimmungen/kkrft/bvg-vorlage-svp-netzwerk-a…
Ein Schlüsselakteur ist SVP-Financier Rolf Dörig, der bis vor Kurzem Vorstandsmitglied bei Economiesuisse war und den Schweizerischen Versicherungsverband präsidierte. Als Verwaltungsratspräsident des Versicherungsriesen Swiss Life profitiert er ganz direkt von der BVG-Vorlage. Darum hat er dafür gesorgt, den ursprünglichen Sozialpartner-Kompromiss bei der BVG-Vorlage schlecht zu machen und eine neue Vorlage ausarbeiten zu lassen, die den Interessen der Versicherungen dient. Über diese stimmen wir jetzt ab.
Auch das «Republik»-Magazin hat diese Woche geschrieben:
«Wie Recherchen zeigen, wurde die BVG-Vorlage weitgehend von Banken und Versicherern geschrieben.»
https://www.republik.ch/2024/09/02/bvg-revision-die-reform-der-finanzlo…
Rechts der "Mitte ist noch…
Rechts der "Mitte ist noch komfortabel Platz für FDP, SVP, EDU und Nazi. Auch die "Mitte" selbst steht etwas rechts der arithmetischen politischen Mitte. Ausserdem sind auch schon Exponenten dieser Partei ziemlich massiv mit den Versicherern verbandelt. Vor allem die aus der CVP...